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Meldungen zum Thema:
Verantwortungsvolle Führung

  • Wahlkampflehren: Was wir von politischer Führung (nicht) erwarten sollten

    23.09.2021

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Ideenlos, inhaltsleer und vor allem: schlecht geführt – kurz vor der Entscheidung ziehen viele ein ernüchterndes Fazit des Wahlkampfs. Zu Recht? Tatsächlich offenbaren die zurückliegenden Monate grundlegende Dilemmata, mit denen sich Führende konfrontiert sehen. Wir zeigen an drei Punkten auf, dass enttäuschte Erwartungen auch etwas mit den Erwartungen selbst zu tun haben können.

    Selten zuvor war der Ausgang einer Bundestagswahl so offen. Erstmals seit 1949 geht keine Partei mit einem Amtsbonus ins Rennen. Nach aktueller Datenlage erscheinen sechs Regierungskonstellationen möglich. Dabei sind die relativen Abstände zwischen den Parteien nicht sehr groß. Auf die Wahlbeteiligung könnte dies positive Wirkungen entfalten. Laut einer Allensbach-Umfrage nehmen sich 87 Prozent der Wahlberechtigten vor, wählen zu gehen. Zugleich sind 40 Prozent noch unentschlossen, wem sie ihr Votum geben. Die volatile Situation bietet (mindestens) zwei Interpretationen an:

    Den Bürger*innen eröffnet sie Auswahlmöglichkeiten. Und die sind die Voraussetzung für die Wahrnehmung von Freiheiten. Das unterscheidet echte demokratische Wettbewerbe von „simulierten“ Wahlen, wie wir sie gerade in Russland erlebt haben. Aber auch hierzulande sind Auswahlmöglichkeiten keine Selbstverständlichkeit. Noch in der letzten Bundestagswahl wies der Historiker Heinrich August Winkler auf die Gefahr „alternativloser“ Bündnisse für die parlamentarische Demokratie hin. Im aktuellen Wettstreit können Wähler*innen dagegen vergleichsweise viele Konstellationen mit ihrer Stimme wirksam beeinflussen. Damit steigt der Anreiz, sich an der Wahl zu beteiligen.

    Den politischen Spitzenkandidat*innen wird der offene Wahlausgang dagegen als Führungsversagen angerechnet. In einem hochpersonalisierten Wettkampf hätten sie die in sie gesetzten Erwartungen enttäuscht. Kommentatoren klassischer Medien sprechen vom Wegducken, Ideenlosigkeit, einer „Qual der Wahl oder auch vom zweitklassigen Personal. Die Kritik macht sich insbesondere an zwei Punkten fest: Erstens seien allen vermeidbare Fehler unterlaufen. Zweitens sei es offenbar niemandem gelungen, eine Richtung zu vermitteln und mit einer positiven Zukunftserzählung mehr Menschen zu mobilisieren.

    Der Punkt „vermeidbare Fehler“ ist kaum bestreitbar. Unpräzise Angaben, unangemessene Reaktionen und unaufgeklärte Konflikte sind faktisch dokumentiert. Wer bei Anderen für Vertrauen in die eigene Führungskompetenz wirbt, muss sich an den eigenen Fehlern messen lassen. Sachliche Kritik ist in diesen Fällen nicht nur erlaubt. Mit Blick auf das angestrebte Amt und die damit einhergehende Verantwortung ist sie sogar geboten. Insofern sind auch Diskussionen über personelle Alternativen legitim. Die Messlatte sollte dabei allerdings nicht zu hoch gelegt werden. Denn: Niemand macht keine Fehler. Nicht umsonst wird allerorts eine bessere Fehlerkultur eingefordert. Wichtig ist daher zuvorderst, wie Führende mit ihren Fehlern umgehen.

    Nicht so einfach abzuhaken ist dagegen der Punkt „fehlende Mobilisierungskompetenz“. Natürlich ist Überzeugungskraft eine Fähigkeit, die nicht allen gleichermaßen gegeben ist. Dennoch würde es zu kurz greifen, beim Thema Mobilisierung allein auf individuelles Talent abzustellen. De facto sind Führende stets eingebettet in ein enges Geflecht aus Bedingungen, die sie selbst nur begrenzt beeinflussen können. Im politischen Wettbewerb sind das nach innen etwa die Parteistatuten, das Programm oder auch Parteikollegen und Personal. Begrenzt wird das individuelle „Können“ insbesondere durch die Bedingungen des politischen Wettbewerbs. Erwartungen an Entscheider*innen und den faktischen Möglichkeiten, politische Entscheidungen herbeizuführen und erfolgreich umzusetzen.

    Es sind vor allem drei Widersprüche, die der Forderung nach einem breiter mobilisierenden Narrativ entgegenstehen.

    • Mehr klare Richtung – und dabei alle mitnehmen?
      Viele Menschen wünschen sich klarere Richtungsbekenntnisse von Führenden. Allerdings driften die Meinungen nach der richtigen Richtung zunehmend auseinander. John Rawls sprach bereits Anfang der Neunziger Jahre vom „Faktum des Pluralismus“. Inzwischen sei unsere Gesellschaft so stark ausdifferenziert, dass ein Masterplan für alle einfach unmöglich erscheint, sagt Armin Nassehi. Heißt: Es wird immer schwieriger, möglichst viele Menschen mit einem einzigen Angebot zu erreichen. Daher werden viele Debatten im Wahlkampfmodus nur noch zugespitzt entlang von Grundsatzpositionen geführt: Braucht besserer Klimaschutz mehr Freiheit oder mehr Ordnung? Braucht eine bessere soziale Absicherung mehr Leistungsanreize oder mehr Umverteilung? Braucht globale Stabilität mehr Engagement oder mehr Zurückhaltung in der deutschen Außenpolitik? Je konkreter eine Position dagegen ausgeführt wird, umso weniger inklusiv ist sie. Und je mehr differenzierte Positionen angeboten werden, umso weniger lassen sie sich widerspruchsfrei umsetzen.
    • Mehr Mut zur Ehrlichkeit – aber ohne unbequeme Wahrheiten?
      Kritisiert wird weiterhin der fehlende Mut, notwendige Veränderungen im Wahlkampf klar und deutlich zu benennen. Immerhin sprechen sich laut verschiedener Studien immer mehr Menschen für ambitionierteren Klimaschutz und besseren sozialen Ausgleich aus. Jenseits solcher abstrakten Präferenzen zeigt die konkrete Wahlkampfpraxis dagegen, dass Mut zur Ehrlichkeit nicht unbedingt belohnt wird. „Niemand wird mehr gehasst als derjenige, der die Wahrheit sagt“ (Platon, 335 v.Chr.); siehe WZGE-Standpunkt Anständig streiten. Diese Erfahrung machte etwa Angela Merkel im Jahr 2005. Damals trat sie im Wettstreit mit Gerhard Schröder für mehr Ehrlichkeit im Wahlkampf ein und sprach offen über die zerrütteten Staatsfinanzen. Der zunächst komfortable Vorsprung der CDU schmolz daraufhin von 23 Punkten auf gerade noch einen Punkt am Wahlabend. De facto entfaltet die Aussprache unbequemer Wahrheiten immer auch Empörungspotenziale. Je mehr es bei gemeinwohlorientierten Zielen um individuelle Zumutungen geht, umso geringer die allgemeine Zustimmung. Der zurückliegende Wahlkampf hat dafür manches Beispiel geliefert. Man denke etwa an die Auseinandersetzung um die Effekte der CO2-Abgabe auf den Spritpreis.
    • Mehr rote Linien – und anschließend trotzdem kooperieren?
      Schließlich werden immer wieder klar(er)e Abgrenzungen von den Spitzenkandidat*innen gegenüber ihren Wettbewerber*innen eingefordert. Wählende möchten wissen, worauf sie sich nach der Wahl verlassen können. Dieser Anspruch ist nachvollziehbar und berechtigt. Zugleich stellt er die Parteien vor ein Dilemma: Je mehr rote Linien alle Parteien vor der Wahl ziehen, umso geringer ist der Spielraum für mögliche Koalitionen nach der Wahl. Aus der gemeinsamen Wettbewerbsperspektive droht dann entweder eine Situation, in der alle verlieren. Man stelle sich vor, alle Parteien entschieden, lieber gar nicht zu regieren als rote Linien aufzugeben. Oder die Parteien müssen ihre roten Linien – und damit ihre Wahlversprechen – auf Kosten der eigenen Glaubwürdigkeit wieder kassieren. Insofern ist das Abwägen zwischen dem Aufbau taktischer Verhandlungsmasse und der eigenen Integrität eine schwierige Gratwanderung. Kompromisse sind unumgänglich. Zu klären ist indes, welche Kompromisse nicht mehr akzeptabel sind. Rote Linien sind fraglos dort zu ziehen, wo andere das demokratische Spielfeld schädigen. Es ist daher zu begrüßen, dass die AfD in möglichen Regierungskoalitionen für alle Parteien faktisch keine Rolle spielt.

    Im Lichte dieser Dilemmata ist zu hinterfragen, ob die Kritik an den Parteien und ihrem Führungspersonal – neben unbestrittenen Fehlern – nicht auf ein ganz anderes Problem verweist: Sind die offenen Mehrheitsverhältnisse allein eine Folge fehlender Kompetenz? Oder führt die wachsende (und auch eingeforderte!) Vielfalt individueller Lebensentwürfe zu widersprüchlichen Erwartungen an eine starke, durchgreifende und dennoch integrative Führung? Um Missverständnisse zu vermeiden: Offene Kritik ist gleichermaßen Voraussetzung und Folge funktionierender Demokratien. Zugleich funktionieren Demokratien nur dann, wenn Kritik von fairen Erwartungen ausgeht. Das setzt erstens die Orientierung am (politisch) Machbaren voraus und zweitens einen respektvollen Streit über Alternativen.

    Mit Blick auf den letzten Punkt haben alle Kandidat*innen im Wahlkampf einen Fehler jedenfalls nicht gemacht: Zwar hat die Personalisierung des Wahlkampfs zu mitunter harten Schlagabtäuschen geführt. Die zwischenzeitlich befürchteten Schlammschlachten unter den Kandidat*innen sind indessen ausgeblieben. Von einer „Trumpisierung“ des Wahlkampfs sind wir zum Glück weit entfernt. Diesen Umstand sollten wir auf der Haben-Seite des Spitzenpersonals verbuchen.

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  • Jetzt bewerben: 6. Wittenberger Herbstakademie Wirtschafts- und Unternehmensethik

    03.09.2021

    Die „6. Wittenberger Herbstakademie Wirtschafts- und Unternehmensethik“ findet vom 8.-12. November 2021 statt. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2021.

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  • Nach der Flut: Build back better!

    11.08.2021

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Als Zeichen „gesamtstaatlicher Solidarität“ haben Bund und Länder gerade einen umfangreichen Fluthilfefonds beschlossen. Parallel geht der neueste IPCC-Bericht von einer Zunahme extremer Wetterereignisse aus. So wichtig kurzfristige Beiträge in der Krise sind: Wir müssen uns über Begrenzungen verständigen, wenn wir nachhaltige Solidarität sichern wollen. Worauf es ankommt:

    Auf die Flutwelle in Deutschland folgte eine beispiellose Welle der Hilfsbereitschaft: Menschen aus allen Teilen des Landes helfen vor Ort, starten Initiativen, spenden. Zeitweise sind die Banken mit den Buchungen von Spendengeldern nicht hinterhergekommen. Das Engagement ist umso überwältigender, da es inmitten der Pandemie erbracht wird. Viele Betriebe und Menschen unterstützen, obwohl sie selbst noch unter den Belastungen der Coronakrise leiden. Damit liefern sie einen beeindruckenden Beleg für gelebte Solidarität.

    In den Krisenregionen geht es darum, Ordnung im Chaos zu schaffen. Betroffene benötigen Soforthilfen. Infrastrukturen müssen zumindest provisorisch instandgesetzt werden. Akute Sicherheits- und Gesundheitsrisiken müssen eingedämmt werden. Kürzlich haben sich die Bürgermeister aus dem Ahrtal mit einem Offenen Brief an die Bundes- und Landesregierung gewandt: Sie brauchen Planungshorizonte für Herbst und Winter. Beim Ortstermin bekannte Bundesminister Olaf Scholz, niemand könne den Menschen gesundheitliche oder seelische Schäden ersetzen. „Aber das, was man mit Geld in Ordnung bringen kann, das werden wir mit Geld in Ordnung bringen." Gerade wurde ein Fluthilfefonds im Umfang von 30 Milliarden Euro beschlossen.

    Die umfassende Investitionszusage von Bund und Ländern ist fraglos ein wichtiges Signal für die Betroffenen. Sie kann Zuversicht, Hoffnung und zumindest eine Perspektive auf Normalität geben. Genauso wichtig ist aber die Klärung, in welcheOrdnung die Dinge mit Geld künftig gebracht werden. Denn bei allem akuten Handlungsdruck wissen wir aus Erfahrungen und Prognosen: Es muss um einen nachhaltigen Wiederaufbau im Sinne des „Build back better“ gehen. Schließlich entscheidet dieser über künftige Chancen und Risiken der Menschen bei Extremwetterlagen.

    Nachhaltiger Wiederaufbau – das klingt nach Selbstverständlichkeit. Die Wirklichkeit sieht anders aus. So wird zwar seit dem Oderhochwasser 1997 nach jeder Überschwemmung Ex-Kanzler Helmut Kohl mit den Worten zitiert: „Wir müssen den Flüssen ihren Raum lassen. Sie holen ihn sich sonst zurück, mit schlimmen Folgen für die betroffenen Menschen“. De facto wurde in zwei Jahrzehnten lediglich ein Prozent der kritischen Fläche zum Ausweichraum für Hochwasser umgewidmet. Pro Tag werden durchschnittlich 25 Hektar Fläche zusätzlich versiegelt. Das entspricht 35 Fußballfeldern. Nach Ansicht des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft hat die Bauplanung bislang kaum auf die Erkenntnisse der Klimaforschung reagiert. So seien seit der Jahrtausendwende 32.000 neue Wohngebäude in hochwassergefährdeten Risikogebieten entstanden.

    Es besteht eine offensichtliche Lücke zwischen ad-hoc Solidarität im Krisenfall und solidarischer Nachhaltigkeit in der Krisenprävention: Einerseits erleben wir in Ausnahmesituationen kurzfristig ein beeindruckendes Engagement von Bürger*innen und umfassende staatliche Hilfen. Diese Formen der Solidarität sind elementar für die Betroffenen und unabdingbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Andererseits gelingt es uns bislang nicht, aus jenen Ausnahmesituationen gemeinschaftlich die längerfristigen Lehren zu ziehen. Genau das setzt aber das vielbeschworene Konzept der Resilienz voraus, wenn wir auch künftig plötzliche Belastungen meistern wollen.

    Umso wichtiger ist es deshalb, folgenden Zusammenhang (an) zu erkennen: Je mehr die Ausnahmesituationen zunehmen, umso weniger werden wir Solidarität in jenen Situationen erwarten können. Denn „Sollen“ setzt immer auch „Können“ voraus. Und je mehr Menschen von Katastrophen umfassender betroffen sein werden, umso weniger können sie anderen helfen. Auf eine solche Entwicklung deutet Vieles hin: Im neuesten IPCC-Bericht rechnen die Wissenschaftler damit, dass Extremwetterlagen sowohl in ihrer Häufigkeit als auch in ihren Auswirkungen zunehmen werden. Parallel sehen Rückversicherer die immer höheren Katastrophenschäden als wesentliche Risiken für ihr Geschäftsmodell. Kurzum: Der Solidargemeinschaft droht Überforderung.

    Nachhaltige Solidarität verlangt deshalb, nicht nur die akute Hilfe in den Blick zu nehmen. Es geht auch darum, in die Möglichkeiten zur künftigen Hilfe zu investieren. Denn Solidarität als gesellschaftlicher Grundwert ist mehr als Unterstützung im Ausnahmefall. Sie muss gerade auch dort im Alltag wirken, wo sie kein außergewöhnliches Engagement benötigt, keine spektakulären Bilder erzeugt, keine tiefen Emotionen auslöst, aber dennoch stetige Beiträge erfordert. Deshalb ist es richtig, wenn jetzt über neue Formen der Elementarversicherung nachgedacht wird. Aber Versicherungen adressieren nur die Folgen, nicht die Ursachen zunehmender Ausnahmesituationen.

    Es braucht daher mehr: Wenn wir unsere künftigen Möglichkeiten zur Solidarität erhalten wollen, benötigen wir zwei Arten von Investitionen: in Gaben und Grenzen. Es geht nicht nur darum, was wir gemeinschaftlich im Krisenmanagement akut unternehmen. Zunehmend wichtig wird, was wir im Dienste einer nachhaltigen Solidarität künftig unterlassen. Und darin liegt die weitaus größere Herausforderung als im kurzfristigen Geben. Das zeigt sich in der aktuellen Situation:

    • So notwendig umfassende Hilfspakete sind – ihre Auszahlungen müssen an Grenzen gekoppelt werden. Für die bereitgestellten Gelder ist auch zu klären, wofür sie nicht (mehr) verwendet werden sollen. Anderenfalls droht die Gefahr, dass kollektive Risiken wie in der Vergangenheit einfach fortgeschrieben werden, anstatt nachhaltig solidarisch zu handeln – siehe Faktencheck oben. Bereits jetzt wächst in den betroffenen Regionen die Erkenntnis, dass bestimmte Lagen und Standorte nicht zu halten sein werden. Statt Wiederherstellung müssen Dörfer „neu gedacht“ werden. Das wird nur gelingen, wenn die Entscheider*innen vor Ort hinreichende Unterstützung über längere Zeit erfahren.
    • Entsprechend sind auch die Erwartungen an die Normalität nach der Krise zu begrenzen: Ein besserer Hochwasserschutz erfordert Kompromisse zwischen kollektiver Sicherheit und individuellen Interessen. Die damit einhergehenden Belastungen vor Ort sind sehr ungleich verteilt. Und sie werden langfristig nachwirken: Manche Menschen müssen den über Generationen aufgebauten Familiensitz aufgeben; andere ihren Betrieb an anderer Stelle neu aufbauen. Kommunen müssen Planungen und Zusagen zurücknehmen. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Umso mehr sind die betroffenen Regionen auf nachhaltige Solidarität von außen angewiesen. Sie wird sich auch darin zeigen, inwiefern ihre künftigen Besucher*innen eigene Erwartungen begrenzen, mittelfristig Einschränkungen und langfristig die Priorität von Hochwasserschutz vor touristischem Komfort akzeptieren. Gerade darauf werden die betroffenen Regionen langfristig angewiesen sein.
    • Die wohl größte Herausforderung für nachhaltige Solidarität wird darin bestehen, diese Lehren auch auf andere Risikoregionen zu übertragen und dort präventive Maßnahmen der Selbstbegrenzung zu akzeptieren. Denn: Vorsorge mit hoher Wirkung für die Gemeinschaft bringt oft einen geringen unmittelbaren Nutzen für Einzelne, geht aber in der subjektiven Wahrnehmung mit hohen Zumutungen einher. Dieses Präventionsparadox haben wir vielfach auch in der Pandemie erlebt. Unsere Fähigkeit zur nachhaltigen Solidarität wird deshalb entscheidend davon abhängen, inwiefern wir Akzeptanz für „präventive Zumutungen“ schaffen können und so Ausnahmesituationen verringern.

    Extremwetter und Naturkatastrophen zeigen: Die Natur lässt sich nur in Grenzen kontrollieren. Wir müssen uns vor allem selbst Grenzen setzen. Diese Fähigkeit ist nur dem Menschen gegeben. Sie ist die zentrale Voraussetzung für eine nachhaltig solidarische Gesellschaft.

     

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  • Organisationen als Resonanzraum: „Führungskräfte spielen eine ganz wichtige Rolle“

    13.07.2021

    In Folge 7 des WZGE-Podcasts sprechen wir mit Prof. Dr. Timo Meynhardt und Magdalena Wallkamm über ihre Forschung zu Resonanz und Gemeinwohl in Organisationen.

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  • Besser Wirtschaften: Der Wert guter Governance – die Governance guter Werte

    14.06.2021

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Der UN Global Compact hat dargelegt, welches der 17 Nachhaltigkeitsziele angesichts von Pandemie und Klimakrise besonders wichtig wird. Und: Warum zu dessen Erreichung gerade Unternehmen in ihrer Governance (Stichwort ESG) gefordert sind. Dabei geht es vor allem auch um Ethik. Wir zeigen an drei Punkten auf, worauf es in der praktischen Umsetzung ankommt. Und schließen damit unmittelbar an die aktuellen Diskussionen um Lobbying im Wahljahr an.

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  • Sollten Unternehmen sich zu gesellschaftspolitischen Themen positionieren?

    09.06.2021

    In Folge 6 des WZGE-Podcasts diskutieren drei Expert*innen über Corporate Activism, gesellschaftliche Erwartungen gegenüber Unternehmen und die Frage, ob und wie Unternehmen zu kontroversen Fragen Stellung beziehen sollten.

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  • Build back better: Welche Führung braucht Veränderung?

    03.05.2021

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Die Personaldebatten der letzten Wochen spiegeln zwei unterschiedliche Überzeugungen wider: Veränderung braucht Führung, sagen die einen. Und meinen „Konfliktkompetenz“. Führung braucht Veränderung, sagen die anderen. Und meinen „Kooperationsfähigkeit“. Tatsächlich benötigen wir für die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen solche Entscheider*innen, die beides vereinen. Ausschlaggebend für nachhaltige Transformationen ist aber eine dritte Kompetenz.

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  • Integrität im geschäftlichen Handeln: Prof. Klaus Leisinger zu Gast im WZGE-Podcast

    12.04.2021

    In der fünften Folge des WZGE-Podcasts spricht Prof. Klaus Leisinger mit Lisa Schmalzried und Lisa-Marie Heimes über sein neues Buch „Integrität im geschäftlichen Handeln“.

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  • WZGE-Studie: Erwartungen an Unternehmen in der Corona-Krise

    01.03.2021

    Wie nehmen Bürger*innen die Wirtschaft in der Krise wahr? Wie ausgeprägt ist ihr Vertrauen in Märkte und Unternehmen? Welche Konflikte zeichnen sich ab? Wir haben repräsentative Daten erhoben und eingeordnet.

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  • Wettbewerbe in Unternehmen: Wie kann Betrug vermieden werden?

    23.02.2021

    Unternehmensinterne Wettbewerbe können motivierend wirken, bergen jedoch auch Risiken. In der vierten Folge des WZGE-Podcasts erklärt Dr. Simon Piest, wie unmoralisches Verhalten reduziert werden kann.

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  • WZGE-Policy Brief #6 erschienen

    03.02.2021

    Die sechste Ausgabe des „WZGE-Policy Brief“ beleuchtet die Ambivalenz digitaler Innovationen.

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  • Corporate Activism in der Corona-Krise: Haltung oder Zurückhaltung bei Verschwörungsmythen?

    08.12.2020

    Martin von Broock, Philipp Schreck, Andreas Suchanek

    Rassismus, Nationalismus, Verschwörungsmythen: Wenn es um heikle gesellschaftliche Themen geht, scheuen Unternehmensvertreter*innen meist eine klare Positionierung. Indes fordern verschiedene Stimmen außerhalb und auch innerhalb der Wirtschaft mehr unternehmerisches Engagement in gesellschaftlichen Debatten. Wir haben dazu eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben und das Thema Verschwörungsmythen in den Blick genommen. Aus den Ergebnissen leiten wir drei Empfehlungen für Unternehmen ab.

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  • WZGE-Studie zur Wahrnehmung von Wirtschaft in der Corona-Krise

    24.11.2020

    Wie nehmen Bürger*innen die Marktwirtschaft in der Corona-Krise wahr? Welche Erwartungen haben sie an Unternehmen?

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  • Werte und Wirklichkeit – Das WZGE startet eine eigene Podcastreihe

    26.10.2020

    Unter dem Titel „Werte und Wirklichkeit“ werden monatlich neue Podcastfolgen veröffentlicht, welche Einblicke in die Arbeit des WZGE vermitteln.

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  • Wittenberg-Zentrum produziert Podcastfolgen zur Frage „Was ist Gute Führung?“

    12.10.2020

    Das WZGE beteiligt sich mit vier Mini-Podcastfolgen am diesjährigen Ideenaufruf „Führung + Vertrauen“ der Karl-Schlecht-Stiftung.

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  • Wittenberger Herbstakademie auch als Online-Format ein Erfolg

    05.10.2020

    Vom 28. September bis 2. Oktober fand die vom WZGE organisierte „5. Wittenberger Herbstakademie zur Wirtschafts- und Unternehmensethik“ statt.

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  • Wie gestalten Unternehmen den digitalen Wandel verantwortungsvoll?

    01.10.2020

    83 Autor:innen, 46 Beiträge aus Theorie und Praxis: Der von Bertelsmann Stiftung und WZGE herausgegebene Sammelband ist ab sofort erhältlich.

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  • Die Gestaltung des "New Normal" ist eine Führungsaufgabe!

    28.09.2020

    Verschwörungsmythen, steigende Nachhaltigkeitserwartungen, virtuelle Führung und unternehmerische Integrität – im 9. Führungskolloquium ging es um aktuelle Krisenherausforderungen.

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  • Der (R)-Faktor für gute Führung

    27.08.2020

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist es besser bestellt, als manche Wahrnehmung vermuten lässt. Angesichts einsetzender „Corona-Müdigkeit“ steigen indes die Herausforderungen für Entscheider:innen, gerade auch in Unternehmen. Unser Standpunkt: Gute Führung braucht einen hohen (R)-Faktor. Wir bieten drei Orientierungen für respektvolle Kommunikation.

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  • Build back better

    17.07.2020

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    In der Krise mehren sich die Forderungen nach einer Refokussierung des Kapitalismus. Notwendig sind nicht nur veränderte Unternehmensstrategien und Marktordnungen, sondern neue Perspektiven im (Selbst-)Verständnis der Wirtschaft. Wir bieten fünf konkrete Ansatzpunkte.

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  • Wie man Wirtschaft und Ethik zusammendenken kann: Eine Akademiewoche, die Hoffnung macht

    15.07.2020

    Zum Zweiten Mal veranstaltete das WZGE eine Akademiewoche für StipendiatInnen der Stiftung der Deutschen Wirtschaft.

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  • Was eigentlich ist Führung?

    15.07.2020

    Neuer Blog zum Forschungsprojekt "Führungsethik" ist im September gestartet.

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  • WZGE-Policy Brief #4 erschienen

    14.07.2020

    Die vierte Ausgabe des „WZGE-Policy Brief“ widmet sich dem Thema Rankings in Unternehmen.

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  • Prof. Andreas Suchanek im „Virtual HHL Expert Talk“

    22.06.2020

    Thema der 5. Ausgabe am 17. Juni war die Bedeutung von Ethik in Krisenzeiten.

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  • Wertschöpfung first, Wertschätzung second?

    12.06.2020

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Die Krise setzt Unternehmen unter massiven Kosten- und Handlungsdruck. Einschnitte sind unumgänglich, umso mehr müssen EntscheiderInnen Prioritäten setzen. Wer dabei indes „Wirtschaft“ vor „Ethik“ denkt, schafft neue Risiken.

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  • Schutz von Menschenrechten bei Mobilitätsdienstleistungen

    05.06.2020

    Bereits zum zweiten Mal haben Doktorand*innen des Kollegs „Ethik und gute Unternehmensführung“ ein Praxisprojekt mit der Volkswagen AG erfolgreich abgeschlossen.

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  • Vertrauen durch Selbstbindung – Chemie-Sozialpartner investieren in Datenethik

    08.05.2020

    Das WZGE unterstützt den BAVC und die IG BCE bei der Entwicklung von Leitlinien für Daten- und Algorithmenethik in der Arbeitswelt.

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  • Geld oder Leben?

    14.04.2020

    Karl Homann

    Wir brauchen eine Debatte über die Kriterien, an denen wir die anstehenden Entscheidungen in der Corona-Krise ausrichten. Wenn wir dabei allerdings die falschen Fragen stellen, kommen wir zwangsläufig zu problematischen Antworten.

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  • Covid 19: In der Krise zählt Integrität – vor allem für die Zeit danach!

    27.03.2020

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    „Bitte ziehen Sie alle mit. Tun Sie jetzt das, was richtig ist für unser Land.“ In der Krise appelliert die Bundeskanzlerin an die Integrität der Menschen. Warum Investitionen in Integrität jetzt wichtig sind, vor allem auch für Unternehmen.

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  • Erst der Mehrwert, dann die Daten. Oder umgekehrt?

    16.03.2020

    Die 8. Akademie für Energie & Akzeptanz beleuchtete das Spannungsfeld von Klima- und Datenschutz. In den Rollen von Energieversorgern, Verbraucherverband und Bürgergruppen rangen die Teilnehmer:innen um Kompromisse.

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  • Covid 19 - (k)ein Grund zur Panik?

    12.03.2020

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Vor allem Unternehmen haben früh auf das Virus mit sehr restriktiven Reiseregelungen reagiert. Solche Selbstbegrenzungen sind gerade in Krisenzeitenzeiten ethisch geboten.

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  • (Wann) Darf eine NGO mit Unternehmen zusammenarbeiten?

    11.03.2020

    Doktorand*innen des Kollegs entwickeln im Dialog mit betterplace lab Ideen für einen „Ethik-Check“.

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  • Wieviel Moral verträgt das Geschäft?

    24.02.2020

    In seinem Podcast „Morning Briefing“ spricht Gabor Steingart mit Prof. Andreas Suchanek über unternehmerische Verantwortung, gute Führung und pragmatische Ethik.

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  • Warum gute Menschen Böses tun

    21.02.2020

    Zur Jahreskonferenz für Bankpartner der Allianz Lebensversicherung AG steuerte Dr. Martin von Broock den Abschlussvortrag bei.

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  • Transparenz macht stark

    19.02.2020

    Dr. Mertens diskutierte mit Doktorand*innen des ERL Kollegs über Korruptionsbekämpfung und die Arbeit von Transparency International.

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  • Vertrauen ist der Anfang für Höchstleistung

    19.02.2020

    Prof. Hemel stellt im Zuge eines Jour Fixe des Doktorandenkollegs das Führungsprogram des Weltethos-Instituts Tübingen (WEIT) vor.

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  • Perus Wirtschaft will in Vertrauen investieren

    13.01.2020

    Mit einer hochrangigen peruanischen Delegation hat das WZGE am 8. Januar Möglichkeiten einer Leitbildinitiative im Andenstaat erörtert. 

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  • WIBEC 2019: Neue Wissenschaftskonferenz erfolgreich gestartet

    03.12.2019

    29 internationale Doktorand*innen und PostDocs tauschen sich vom 13. bis zum 15. November in der Lutherstadt über ihre Forschung aus.

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  • Impulse zum nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP)

    02.12.2019

    Raphael Ng, Stipendiat im WZGE-Doktorandenkolleg, nahm am 5. November an einem Workshop des Auswärtigen Amts zur Implementierung des NAP teil.

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  • Wird es Freundschaft fördern?

    02.12.2019

    Lisa Schmalzried hielt einen Vortrag zur Fünf-Fragen-Probe auf dem Forum „Good Leadership“ der Karl-Schlecht-Stiftung.

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  • Herbstakademie #4: Verantwortlich wirtschaften im digitalen Zeitalter

    21.11.2019

    Am WZGE kamen 20 Studierende ins Gespräch mit Forscher- sowie Expert*innen aus Unternehmen und NGOs

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  • Baden-Badener-Unternehmergespräche zu Gast am WZGE

    19.10.2019

    EntscheiderInnen aus 20 führenden Unternehmen diskutieren am 19. Oktober zum ethischen Kompass für gute Führung

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  • Individualethik trifft auf Ordnungsethik: Podiumsdiskussion und Inaugurationsfeier

    10.10.2019

    Am 10. Oktober 2019 diskutierten Prof. Huber und Prof. Pies über Chancen und Grenzen der Individualethik und Ordnungsethik im Zuge der Inaugurationsfeier des Doktorandenkollegs.

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  • Ethisch Führen zwischen Prinzipien und Pragmatismus

    28.09.2019

    Wollen, Sollen, Können: Bereits zum 8. Mal fand das Wittenberger Führungskolloquium statt

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  • Agile Führung: Jede(r) kann führen

    19.09.2019

    Das WZGE unterstützt das 10-jähriges Jubiläum der Paul-Gerhardt Diakonie-Akademie mit führungsethischer Expertise

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  • Purpose oder pure Pose?

    27.08.2019

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Mehr als 180 CEOs amerikanischer Konzerne haben ein gemeinsames „Purpose Statement“ abgegeben. Welchen Wert haben solche Absichtserklärungen?

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  • Booksprint zur digitalen Unternehmensverantwortung gestartet

    19.08.2019

    Der Aufruf zum gemeinsamen booksprint ist auf breite Resonanz gestoßen – jetzt kann es losgehen.

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  • Vielfältiger Einblick in die Wirtschafts- und Führungsethik

    18.07.2019

    StipendiatInnen der Stiftung der Deutschen Wirtschaft besuchen das WZGE im Rahmen einer Akademiewoche.

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  • Wer Vertrauen einfordert, muss Verantwortung organisieren

    19.06.2019

    Rund 80 TeilnehmerInnen aus Unternehmen, Stiftungen, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen waren der Einladung zum 2. WZGE-Dialog gefolgt.

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  • Können Akteure im Wettbewerb moralisch handeln?

    15.06.2019

    Prof. Karl Homann, Spiritus Rector des WZGE, stellte sich der Diskussion im Doktorandenkolleg.

     

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  • Neues Format: WZGE-Policy Brief

    12.06.2019

    Mit der ersten Ausgabe des „WZGE-Policy Brief“ startet das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik eine neue Reihe von Veröffentlichungen.

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  • Einladung zum Booksprint: Unternehmensverantwortung in der digitalen Gesellschaft

    22.05.2019

    Zusammen mit der Bertelsmann Stiftung lädt das WZGE ein, in einem Booksprint der digitalen Verantwortung von Unternehmen auf die Spur zu gehen.

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  • Umwelt- und Menschenrechtsschutz, freiwillig oder verpflichtend?

    15.05.2019

    Dr. Kampffmeyer vom Öko-Institut diskutierte mit ERL DoktorandInnen über Möglichkeiten, umweltbezogene und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten erfolgreich zu implementieren.

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  • Rechnet sich Ethik für Unternehmen?

    10.05.2019

    Prof. Andreas Suchanek

    Die im Titel formulierte Frage nach dem „business case“ von Ethik ist alles andere als neu. Doch ist deren Klärung offenbar schwierig. Denn das Thema wird seit Jahrzehnten immer wieder diskutiert, ohne dass sich eine eindeutige, aus theoretischer Sicht weithin akzeptierte und für die Praxis erfolgreich umsetzbare Antwort ergeben hätte. Dafür gibt es Gründe, die auch in jenem Paradox liegen können, das im Folgenden beleuchtet wird: dem Paradox, dass sich Ethik eher rechnet, wenn man nicht rechnet.

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  • Netzwerktreffen Führungsethik: Ethik für eine Welt im Wandel

    08.04.2019

    Bereits zum sechsten Mal trafen sich am 28. und 29. März Alumni des Wittenberger Führungskolloquiums – diesmal bei der Deutschen Lufthansa in Frankfurt am Main

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  • Führungsethik für MINT Studierende

    27.03.2019

    Am WZGE startet ein neues Kooperationsforschungsprojekt zur frühzeitigen Förderung ethischer Kompetenz bei potenziellen Führungskräften

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  • Die deutsche Leitbildinitiative – eine Inspiration für Mexikos Wirtschaft?

    08.03.2019

    Am 6. März entwickelten 18 EntscheiderInnen aus Mexiko unter Moderation des WZGE Impulse für verantwortliches Wirtschaften.

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  • Was die Gesellschaft wertschätzt zählt: Unternehmen und Gemeinwohl

    06.03.2019

    Prof. Meynhardt diskutierte mit ERL DoktorandInnen über Gemeinwohl und warum Unternehmen ohne Gemeinwohlorientierung ihre Legitimation verlieren.

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  • Schadensbegrenzung oder Anpassung: Was tun, wenn die Natur zurückschlägt?

    06.02.2019

    Prof. Kirchgeorg diskutierte mit DoktorandInnen des Kollegs, wie Unternehmen ihr Denken und Handeln verändern müssen, um den Klimawandel zu meistern.

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  • Unternehmen ohne Führungskräfte, die Zukunft?

    25.01.2019

    Daniel Hannemann stellt TESVOLT als Unternehmen mit agiler Führung im Zuge eines Jour Fixe des Doktorandenkollegs vor.

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  • Leuchttürme der Wissenschaft in Wittenberg

    21.01.2019

    Das WZGE stellt seine Arbeit und seinen wissenschaftlichen Ansatz der interessierten Öffentlichkeit im Zuge des ersten Tags der Wissenschaft vor.

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  • Die Digitalisierung kann gestaltet werden

    31.10.2018

    20 Student*innen, 14 Impulsgeber*innen, 5 Tage, 2 Städte
    In der 3. Herbstakademie ging es um Wirtschaftsethik und die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung.

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  • Das Zieldreieck guter Führung: Gewinn, Sinn, Nicht-Schädigung

    30.10.2018

    Ausgehend von Adam Smith skizziert Andreas Suchanek einen zeitgemäßen und alltagstauglichen Führungsansatz.

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  • Generation Y zwischen Erfolg und Ethik - Dialog in Berlin

    29.10.2018

    Über 90 Gäste folgten am 24. Oktober der Diskussion zwischen der Unternehmer-Legende Heinz Dürr, dem Flixbus-Gründer Daniel Krauss und der Autorin Katharina de Biasi im Telefónica Basecamp.

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  • Blockchain: Ethische Chancen und Risiken

    28.10.2018

    Prof. Claus Dierksmeier diskutierte mit DoktorandInnen des Kollegs „Ethik und gute Unternehmensführung“ über wirtschaftsethische Fragen von Blockchain Anwendungen.

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  • „Die Weltveränderer“: Generation Y zwischen Erfolg und Ethik

    09.10.2018

    Wir laden herzlich ein zur Diskusion am 24.10. um 18h in Berlin: Wie wichtig sind jungen UnternehmerInnen Moral und Ethik als Maximen unternehmerischen Handelns? Was können Generation Y und „alte Hasen“ voneinander lernen?

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  • Doktorandenkolleg wächst: Neue StipendiatInnen und Partner

    04.10.2018

    Am 4. Oktober 2018 feierte das WZGE sein zwanzigjähriges Bestehen, verabschiedete feierlich drei Doktorandinnen des Doktorandenkollegs und hieß den fünften Jahrgang des Kollegs willkommen.

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  • Der ethische Kompass für Führung im Alltag

    28.09.2018

    Das 7. Führungskolloquium startete mit einer Keynote der Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock

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  • Wirtschaftsethik für Lateinamerika

    21.09.2018

    Am 21. September waren 17 VertreterInnen von Unternehmen und Verbänden aus Mexiko, Kolumbien und Peru zu Gast am WZGE.

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  • Kreativität als Schlüssel zum Führungserfolg

    03.09.2018

    Im Zuge des Ideenaufrufs „FÜHRUNG+KREATIVITÄT“ der KSG erproben DoktorandInnen des Doktorandenkollegs kreative Möglichkeiten der Forschungsvermittlung.

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  • Jetzt bewerben: 3. Herbstakademie Wirtschafts- und Unternehmensethik

    03.08.2018

    Vom 21. bis 25. Oktober 2018 findet am WZGE die 3. Herbstakademie Wirtschafts- und Unternehmensethik mit Schwerpunkt Digitalisierung statt.

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  • Kolumbianische G8 am WZGE

    11.07.2018

    Am 11. Juli 2018 besuchte eine Delegation von acht kolumbianischen Universitäten das WZGE

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  • Wie man als UnternehmerIn die Welt verändert

    05.07.2018

    Am 05. Juli 2018 erschien das Buch „Die Weltveränderer“ von Katharina de Biasi, Alumna des Doktorandenkollegs „Ethik und gute Unternehmensführung“.

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  • Afrikanische UnternehmensvertreterInnen diskutieren Wirtschaftsethik

    22.06.2018

    Beim zweiten Modul des internationalen Führungskolloquiums kamen 20 Teilnehmende in Wittenberg zusammen, um über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen in Afrika zu sprechen.

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  • 20 Jahre WZGE: Ethik ist und bleibt alternativlos

    19.06.2018

    Über 100 Förderer und Partner diskutierten in Berlin zu globaler Wirtschaftsethik, den Herausforderungen der Digitalisierung und guter Führung

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  • CEOs, die neuen politischen Aktivisten?

    10.06.2018

    Prof. Laura Edinger-Schons diskutierte mit DoktorandInnen des Doktorandenkollegs über die politische Rolle von Unternehmen und deren CEOs.

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  • Ethik der Algorithmen: WZGE unterstützt nachhaltig.digital

    08.06.2018

    Beim Auftakt der neuen B.A.U.M-und DBU Kompetenzplattform für Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Mittelstand kamen rund 130 Experten in Bonn zusammen.

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  • CfP Doktorandenworkshop

    04.06.2018

    Philipp Schreck, Ingo Pies und René Schmidpeter organisieren einen Doktorandenworkshop im Zuge der 8th International Conference on Sustainability & Responsibility.

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  • WZGE initiiert internationales Führungskolloquium in Südafrika

    20.04.2018

    Erstes Modul startet mit 20 Entscheidern an der Business School in Stellenbosch

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  • Dr. Bärbel Kofler diskutiert mit DoktorandInnen am WZGE

    20.04.2018

    Die Menschenrechtsbeauftrage der Bundesregierung präsentierte politische Ansatzpunkte für faires Wirtschaften

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  • Praxisprojekte mit der VW AG und der Leipziger Gruppe

    06.04.2018

    Im April und März starten zwei neue Praxisprojekte des ERL Doktorandenkollegs zu den Themen Leitbild für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft und Nachhaltigkeit

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  • Netzwerktreffen Führungsethik: Die Digitalisierung ethisch gestalten

    15.03.2018

    Bereits zum fünften Mal trafen sich am 01. und 02. März Alumni des Wittenberger Führungskolloquiums – diesmal bei der Allianz in Unterföhring.

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  • Einladung zum Dialog „(Wie) Lassen sich Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit vereinbaren?“

    06.02.2018

    22. Februar 2018, 9.30h bis 12.45h, Hörsaalruine Charité. Anmeldung online bis 15. Februar 2018.

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  • 2. Wittenberger Herbstakademie: Gute Führung in ungewissen Zeiten

    13.12.2017

    Nachhaltige Unternehmensführung, Menschenrechte in Lieferketten und Digitalisierung standen im Mittelpunkt der Seminarwoche.

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  • „Für die Lösung der globalen Probleme brauchen wir eine gemeinsame Sprache“

    20.11.2017

    UN-Berater Prof. Jeffrey Sachs präsentiert auf der Konferenz „Freiheit-Ordnung-Führung“ seine Ideen für ein nachhaltiges Führungsverständnis.

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  • Der WZGE-Ansatz erreicht die Mongolei

    01.11.2017

    Dr. Manuela Glass, gegenwärtig in Elternzeit, organisiert einen Dialog zur Umsetzung der SDG für die Konrad Adenauer Stiftung in Ulan Bator.

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  • Erfolgreich und respektvoll Führen in der „VUKA“-Welt

    09.10.2017

    Digital Leadership, mobiles Arbeiten und effektive Compliance standen im Mittelpunkt des 6. Wittenberger Führungskolloquiums.

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  • Wirtschaftsethik trifft Verhaltensforschung

    30.06.2017

    Führende Wissenschaftler von 21 Universitäten aus 8 Ländern diskutieren am WZGE.

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  • WZGE fördert verantwortliches Wirtschaften in Mexiko

    21.06.2017

    Luis de la Peña, Unternehmer und Verbandsfunktionär, wird Repräsentant des Zentrums in Mexiko.

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  • Wie lässt sich ein ethischer Führungskompass entwickeln?

    16.06.2017

    Prof. Karl Homann, Prof. Wolfgang Huber und Dr. Richard Pott diskutieren im Forum Freiheit-Ordnung-Führung.

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  • Behavioral Ethics Research Conference 2017 – A Case for Reformation in Normative Business Ethics

    07.06.2017

    Die Konferenz nimmt das 500 Jahre Reformationsjubiläum zum Anlass, nach aktuellen Perspektiven der normativen Unternehmensethik zu fragen.

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  • Unser Beitrag zum Reformationsjubiläum

    17.05.2017

    Im Reformationsjubiläum engagiert sich das WZGE mit einem Programm zum Thema „Freiheit – Ordnung – Führung“.

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  • Besuch aus Kolumbien in Wittenberg

    15.05.2017

    Am 3. Mai besuchte eine Gruppe von Wirtschaftsstudierenden der Universität EAFIT Medellín aus Kolumbien das WZGE.

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  • Viertes Treffen im Netzwerk Führungsethik

    30.03.2017

    Bereits zum vierten Mal trafen sich am 23. und 24. März die Alumni des Wittenberger Führungskolloquiums – diesmal bei der BASF in Ludwigshafen.

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  • Gut führen heißt: gestalten statt anpassen!

    14.02.2017

    Prof. Andreas Suchanek, Dr. Martin von Broock

    „Die Zeit ist aus den Fugen geraten“ – das Zitat aus Shakespeares Hamlet erscheint aktuell wie nie. Denn es sind wahrlich keine einfachen Zeiten für Entscheidungsträger. Wer hätte etwa mit dem Brexit oder der Wahl Donald Trumps, mit der Zuspitzung der Flüchtlingskrise, dem Ausmaß des VW-Skandals oder dem plötzlichen Abgang manches Ministers oder Vorstands gerechnet? Und wer hätte noch vor kurzem darauf gewettet, dass ausgerechnet vom chinesischen Staatspräsidenten ein Plädoyer für freie Märkte zum Nutzen aller Menschen gehalten wird?

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  • Gute Führung in Zeiten schlechter Beispiele

    30.11.2016

    Prof. Andreas Suchanek, Dr. Martin von Broock

    Für Deutschland ist der 9. November in mehrfacher Hinsicht ein historisches Datum. So wurde an diesem Tag vor 27 Jahren eine Mauer niedergerissen, die nicht zur zwei Systeme, sondern auch Deutsche und Deutsche trennte. Nun haben die Bürger in den USA in der Nacht zum 9. November einen Mann zu ihrem künftigen Präsidenten gewählt, der mit dem Versprechen angetreten ist, eine neue Mauer zu errichten.

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