Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung auf unserer Website zu geben. Durch das weitere Nutzen der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Meldungen zum Thema:
Ethik in der Wirtschaft

  • Jetzt bewerben: 6. Wittenberger Herbstakademie Wirtschafts- und Unternehmensethik

    03.09.2021

    Die „6. Wittenberger Herbstakademie Wirtschafts- und Unternehmensethik“ findet vom 8.-12. November 2021 statt. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2021.

    Weiterlesen

  • Nach der Flut: Build back better!

    11.08.2021

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Als Zeichen „gesamtstaatlicher Solidarität“ haben Bund und Länder gerade einen umfangreichen Fluthilfefonds beschlossen. Parallel geht der neueste IPCC-Bericht von einer Zunahme extremer Wetterereignisse aus. So wichtig kurzfristige Beiträge in der Krise sind: Wir müssen uns über Begrenzungen verständigen, wenn wir nachhaltige Solidarität sichern wollen. Worauf es ankommt:

    Auf die Flutwelle in Deutschland folgte eine beispiellose Welle der Hilfsbereitschaft: Menschen aus allen Teilen des Landes helfen vor Ort, starten Initiativen, spenden. Zeitweise sind die Banken mit den Buchungen von Spendengeldern nicht hinterhergekommen. Das Engagement ist umso überwältigender, da es inmitten der Pandemie erbracht wird. Viele Betriebe und Menschen unterstützen, obwohl sie selbst noch unter den Belastungen der Coronakrise leiden. Damit liefern sie einen beeindruckenden Beleg für gelebte Solidarität.

    In den Krisenregionen geht es darum, Ordnung im Chaos zu schaffen. Betroffene benötigen Soforthilfen. Infrastrukturen müssen zumindest provisorisch instandgesetzt werden. Akute Sicherheits- und Gesundheitsrisiken müssen eingedämmt werden. Kürzlich haben sich die Bürgermeister aus dem Ahrtal mit einem Offenen Brief an die Bundes- und Landesregierung gewandt: Sie brauchen Planungshorizonte für Herbst und Winter. Beim Ortstermin bekannte Bundesminister Olaf Scholz, niemand könne den Menschen gesundheitliche oder seelische Schäden ersetzen. „Aber das, was man mit Geld in Ordnung bringen kann, das werden wir mit Geld in Ordnung bringen." Gerade wurde ein Fluthilfefonds im Umfang von 30 Milliarden Euro beschlossen.

    Die umfassende Investitionszusage von Bund und Ländern ist fraglos ein wichtiges Signal für die Betroffenen. Sie kann Zuversicht, Hoffnung und zumindest eine Perspektive auf Normalität geben. Genauso wichtig ist aber die Klärung, in welcheOrdnung die Dinge mit Geld künftig gebracht werden. Denn bei allem akuten Handlungsdruck wissen wir aus Erfahrungen und Prognosen: Es muss um einen nachhaltigen Wiederaufbau im Sinne des „Build back better“ gehen. Schließlich entscheidet dieser über künftige Chancen und Risiken der Menschen bei Extremwetterlagen.

    Nachhaltiger Wiederaufbau – das klingt nach Selbstverständlichkeit. Die Wirklichkeit sieht anders aus. So wird zwar seit dem Oderhochwasser 1997 nach jeder Überschwemmung Ex-Kanzler Helmut Kohl mit den Worten zitiert: „Wir müssen den Flüssen ihren Raum lassen. Sie holen ihn sich sonst zurück, mit schlimmen Folgen für die betroffenen Menschen“. De facto wurde in zwei Jahrzehnten lediglich ein Prozent der kritischen Fläche zum Ausweichraum für Hochwasser umgewidmet. Pro Tag werden durchschnittlich 25 Hektar Fläche zusätzlich versiegelt. Das entspricht 35 Fußballfeldern. Nach Ansicht des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft hat die Bauplanung bislang kaum auf die Erkenntnisse der Klimaforschung reagiert. So seien seit der Jahrtausendwende 32.000 neue Wohngebäude in hochwassergefährdeten Risikogebieten entstanden.

    Es besteht eine offensichtliche Lücke zwischen ad-hoc Solidarität im Krisenfall und solidarischer Nachhaltigkeit in der Krisenprävention: Einerseits erleben wir in Ausnahmesituationen kurzfristig ein beeindruckendes Engagement von Bürger*innen und umfassende staatliche Hilfen. Diese Formen der Solidarität sind elementar für die Betroffenen und unabdingbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Andererseits gelingt es uns bislang nicht, aus jenen Ausnahmesituationen gemeinschaftlich die längerfristigen Lehren zu ziehen. Genau das setzt aber das vielbeschworene Konzept der Resilienz voraus, wenn wir auch künftig plötzliche Belastungen meistern wollen.

    Umso wichtiger ist es deshalb, folgenden Zusammenhang (an) zu erkennen: Je mehr die Ausnahmesituationen zunehmen, umso weniger werden wir Solidarität in jenen Situationen erwarten können. Denn „Sollen“ setzt immer auch „Können“ voraus. Und je mehr Menschen von Katastrophen umfassender betroffen sein werden, umso weniger können sie anderen helfen. Auf eine solche Entwicklung deutet Vieles hin: Im neuesten IPCC-Bericht rechnen die Wissenschaftler damit, dass Extremwetterlagen sowohl in ihrer Häufigkeit als auch in ihren Auswirkungen zunehmen werden. Parallel sehen Rückversicherer die immer höheren Katastrophenschäden als wesentliche Risiken für ihr Geschäftsmodell. Kurzum: Der Solidargemeinschaft droht Überforderung.

    Nachhaltige Solidarität verlangt deshalb, nicht nur die akute Hilfe in den Blick zu nehmen. Es geht auch darum, in die Möglichkeiten zur künftigen Hilfe zu investieren. Denn Solidarität als gesellschaftlicher Grundwert ist mehr als Unterstützung im Ausnahmefall. Sie muss gerade auch dort im Alltag wirken, wo sie kein außergewöhnliches Engagement benötigt, keine spektakulären Bilder erzeugt, keine tiefen Emotionen auslöst, aber dennoch stetige Beiträge erfordert. Deshalb ist es richtig, wenn jetzt über neue Formen der Elementarversicherung nachgedacht wird. Aber Versicherungen adressieren nur die Folgen, nicht die Ursachen zunehmender Ausnahmesituationen.

    Es braucht daher mehr: Wenn wir unsere künftigen Möglichkeiten zur Solidarität erhalten wollen, benötigen wir zwei Arten von Investitionen: in Gaben und Grenzen. Es geht nicht nur darum, was wir gemeinschaftlich im Krisenmanagement akut unternehmen. Zunehmend wichtig wird, was wir im Dienste einer nachhaltigen Solidarität künftig unterlassen. Und darin liegt die weitaus größere Herausforderung als im kurzfristigen Geben. Das zeigt sich in der aktuellen Situation:

    • So notwendig umfassende Hilfspakete sind – ihre Auszahlungen müssen an Grenzen gekoppelt werden. Für die bereitgestellten Gelder ist auch zu klären, wofür sie nicht (mehr) verwendet werden sollen. Anderenfalls droht die Gefahr, dass kollektive Risiken wie in der Vergangenheit einfach fortgeschrieben werden, anstatt nachhaltig solidarisch zu handeln – siehe Faktencheck oben. Bereits jetzt wächst in den betroffenen Regionen die Erkenntnis, dass bestimmte Lagen und Standorte nicht zu halten sein werden. Statt Wiederherstellung müssen Dörfer „neu gedacht“ werden. Das wird nur gelingen, wenn die Entscheider*innen vor Ort hinreichende Unterstützung über längere Zeit erfahren.
    • Entsprechend sind auch die Erwartungen an die Normalität nach der Krise zu begrenzen: Ein besserer Hochwasserschutz erfordert Kompromisse zwischen kollektiver Sicherheit und individuellen Interessen. Die damit einhergehenden Belastungen vor Ort sind sehr ungleich verteilt. Und sie werden langfristig nachwirken: Manche Menschen müssen den über Generationen aufgebauten Familiensitz aufgeben; andere ihren Betrieb an anderer Stelle neu aufbauen. Kommunen müssen Planungen und Zusagen zurücknehmen. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Umso mehr sind die betroffenen Regionen auf nachhaltige Solidarität von außen angewiesen. Sie wird sich auch darin zeigen, inwiefern ihre künftigen Besucher*innen eigene Erwartungen begrenzen, mittelfristig Einschränkungen und langfristig die Priorität von Hochwasserschutz vor touristischem Komfort akzeptieren. Gerade darauf werden die betroffenen Regionen langfristig angewiesen sein.
    • Die wohl größte Herausforderung für nachhaltige Solidarität wird darin bestehen, diese Lehren auch auf andere Risikoregionen zu übertragen und dort präventive Maßnahmen der Selbstbegrenzung zu akzeptieren. Denn: Vorsorge mit hoher Wirkung für die Gemeinschaft bringt oft einen geringen unmittelbaren Nutzen für Einzelne, geht aber in der subjektiven Wahrnehmung mit hohen Zumutungen einher. Dieses Präventionsparadox haben wir vielfach auch in der Pandemie erlebt. Unsere Fähigkeit zur nachhaltigen Solidarität wird deshalb entscheidend davon abhängen, inwiefern wir Akzeptanz für „präventive Zumutungen“ schaffen können und so Ausnahmesituationen verringern.

    Extremwetter und Naturkatastrophen zeigen: Die Natur lässt sich nur in Grenzen kontrollieren. Wir müssen uns vor allem selbst Grenzen setzen. Diese Fähigkeit ist nur dem Menschen gegeben. Sie ist die zentrale Voraussetzung für eine nachhaltig solidarische Gesellschaft.

     

    Weiterlesen

  • Besser Wirtschaften: Der Wert guter Governance – die Governance guter Werte

    14.06.2021

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Der UN Global Compact hat dargelegt, welches der 17 Nachhaltigkeitsziele angesichts von Pandemie und Klimakrise besonders wichtig wird. Und: Warum zu dessen Erreichung gerade Unternehmen in ihrer Governance (Stichwort ESG) gefordert sind. Dabei geht es vor allem auch um Ethik. Wir zeigen an drei Punkten auf, worauf es in der praktischen Umsetzung ankommt. Und schließen damit unmittelbar an die aktuellen Diskussionen um Lobbying im Wahljahr an.

    Weiterlesen

  • Sollten Unternehmen sich zu gesellschaftspolitischen Themen positionieren?

    09.06.2021

    In Folge 6 des WZGE-Podcasts diskutieren drei Expert*innen über Corporate Activism, gesellschaftliche Erwartungen gegenüber Unternehmen und die Frage, ob und wie Unternehmen zu kontroversen Fragen Stellung beziehen sollten.

    Weiterlesen

  • Perfektion in der Krise? Mehr Pragmatismus wagen!

    15.03.2021

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    In der Coronakrise macht sich Ernüchterung breit: Impfungen, Soforthilfen, Tests – so einiges stockt hierzulande. Viele sehen eine Ursache im deutschen Perfektionismus. Tatsächlich brauchen wir für raschere Fortschritte mehr prinzipienbasierten Pragmatismus. Der ist aber keine Einbahnstraße. Pragmatische Vorstöße wie die Impfinitiative der deutschen Wirtschaft erfordern Kompromissbereitschaft.

    Weiterlesen

  • WZGE-Studie: Erwartungen an Unternehmen in der Corona-Krise

    01.03.2021

    Wie nehmen Bürger*innen die Wirtschaft in der Krise wahr? Wie ausgeprägt ist ihr Vertrauen in Märkte und Unternehmen? Welche Konflikte zeichnen sich ab? Wir haben repräsentative Daten erhoben und eingeordnet.

    Weiterlesen

  • WZGE-Fallstudie zu Kinderarbeit in Lieferketten wird Bestseller

    01.02.2021

    Unsere Fallstudie „Bitter Sweet: Child Labor in the Chocolate Industry - A Clear Case of Double Standards?“ wurde zu einem von 15 „Bestselling Cases in 2020“ des Anbieters The Case Center gekürt.

    Weiterlesen

  • Corporate Activism in der Corona-Krise: Haltung oder Zurückhaltung bei Verschwörungsmythen?

    08.12.2020

    Martin von Broock, Philipp Schreck, Andreas Suchanek

    Rassismus, Nationalismus, Verschwörungsmythen: Wenn es um heikle gesellschaftliche Themen geht, scheuen Unternehmensvertreter*innen meist eine klare Positionierung. Indes fordern verschiedene Stimmen außerhalb und auch innerhalb der Wirtschaft mehr unternehmerisches Engagement in gesellschaftlichen Debatten. Wir haben dazu eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben und das Thema Verschwörungsmythen in den Blick genommen. Aus den Ergebnissen leiten wir drei Empfehlungen für Unternehmen ab.

    Weiterlesen

  • Lehren aus der US-Wahl: Which economy, stupid?

    13.11.2020

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Auch in der 59. US-Wahl war die Wirtschaft das wichtigste Thema. Mit dem Sieg Joe Bidens verbinden sich viele Hoffnungen auf eine nachhaltigere Ausrichtung. Eine genauere Analyse der Ergebnisse offenbart indes bleibende Herausforderungen – nicht nur für die USA.

    Weiterlesen

  • WZGE-Policy Brief #5 erschienen

    05.11.2020

    Die fünfte Ausgabe des „WZGE-Policy Brief“ widmet sich dem Thema Nudging.

    Weiterlesen

  • Werte und Wirklichkeit – Das WZGE startet eine eigene Podcastreihe

    26.10.2020

    Unter dem Titel „Werte und Wirklichkeit“ werden monatlich neue Podcastfolgen veröffentlicht, welche Einblicke in die Arbeit des WZGE vermitteln.

    Weiterlesen

  • Wittenberger Herbstakademie auch als Online-Format ein Erfolg

    05.10.2020

    Vom 28. September bis 2. Oktober fand die vom WZGE organisierte „5. Wittenberger Herbstakademie zur Wirtschafts- und Unternehmensethik“ statt.

    Weiterlesen

  • Der (R)-Faktor für gute Führung

    27.08.2020

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist es besser bestellt, als manche Wahrnehmung vermuten lässt. Angesichts einsetzender „Corona-Müdigkeit“ steigen indes die Herausforderungen für Entscheider:innen, gerade auch in Unternehmen. Unser Standpunkt: Gute Führung braucht einen hohen (R)-Faktor. Wir bieten drei Orientierungen für respektvolle Kommunikation.

    Weiterlesen

  • Build back better

    17.07.2020

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    In der Krise mehren sich die Forderungen nach einer Refokussierung des Kapitalismus. Notwendig sind nicht nur veränderte Unternehmensstrategien und Marktordnungen, sondern neue Perspektiven im (Selbst-)Verständnis der Wirtschaft. Wir bieten fünf konkrete Ansatzpunkte.

    Weiterlesen

  • WZGE-Policy Brief #4 erschienen

    14.07.2020

    Die vierte Ausgabe des „WZGE-Policy Brief“ widmet sich dem Thema Rankings in Unternehmen.

    Weiterlesen

  • Jetzt bewerben: 5. Wittenberger Herbstakademie Wirtschafts- und Unternehmensethik

    10.07.2020

    Die „5. Wittenberger Herbstakademie Wirtschafts- und Unternehmensethik“ findet vom 28.09.-02.10.2020 statt, in diesem Jahr als Online-Format. Bewerbungsschluss ist der 16. August 2020.

    Weiterlesen

  • Wertschöpfung first, Wertschätzung second?

    12.06.2020

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Die Krise setzt Unternehmen unter massiven Kosten- und Handlungsdruck. Einschnitte sind unumgänglich, umso mehr müssen EntscheiderInnen Prioritäten setzen. Wer dabei indes „Wirtschaft“ vor „Ethik“ denkt, schafft neue Risiken.

    Weiterlesen

  • WZGE-Policy Brief No. 3 erschienen

    13.05.2020

    Die dritte Ausgabe des „WZGE-Policy Brief“ widmet sich dem Thema Integrierte Unternehmensberichterstattung.

    Weiterlesen

  • Vertrauen durch Selbstbindung – Chemie-Sozialpartner investieren in Datenethik

    08.05.2020

    Das WZGE unterstützt den BAVC und die IG BCE bei der Entwicklung von Leitlinien für Daten- und Algorithmenethik in der Arbeitswelt.

    Weiterlesen

  • Geld oder Leben?

    14.04.2020

    Karl Homann

    Wir brauchen eine Debatte über die Kriterien, an denen wir die anstehenden Entscheidungen in der Corona-Krise ausrichten. Wenn wir dabei allerdings die falschen Fragen stellen, kommen wir zwangsläufig zu problematischen Antworten.

    Weiterlesen

  • Covid 19: In der Krise zählt Integrität – vor allem für die Zeit danach!

    27.03.2020

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    „Bitte ziehen Sie alle mit. Tun Sie jetzt das, was richtig ist für unser Land.“ In der Krise appelliert die Bundeskanzlerin an die Integrität der Menschen. Warum Investitionen in Integrität jetzt wichtig sind, vor allem auch für Unternehmen.

    Weiterlesen

  • Erst der Mehrwert, dann die Daten. Oder umgekehrt?

    16.03.2020

    Die 8. Akademie für Energie & Akzeptanz beleuchtete das Spannungsfeld von Klima- und Datenschutz. In den Rollen von Energieversorgern, Verbraucherverband und Bürgergruppen rangen die Teilnehmer:innen um Kompromisse.

    Weiterlesen

  • Covid 19 - (k)ein Grund zur Panik?

    12.03.2020

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Vor allem Unternehmen haben früh auf das Virus mit sehr restriktiven Reiseregelungen reagiert. Solche Selbstbegrenzungen sind gerade in Krisenzeitenzeiten ethisch geboten.

    Weiterlesen

  • Perus Wirtschaft will in Vertrauen investieren

    13.01.2020

    Mit einer hochrangigen peruanischen Delegation hat das WZGE am 8. Januar Möglichkeiten einer Leitbildinitiative im Andenstaat erörtert. 

    Weiterlesen

  • WIBEC 2019: Neue Wissenschaftskonferenz erfolgreich gestartet

    03.12.2019

    29 internationale Doktorand*innen und PostDocs tauschen sich vom 13. bis zum 15. November in der Lutherstadt über ihre Forschung aus.

    Weiterlesen

  • Herbstakademie #4: Verantwortlich wirtschaften im digitalen Zeitalter

    21.11.2019

    Am WZGE kamen 20 Studierende ins Gespräch mit Forscher- sowie Expert*innen aus Unternehmen und NGOs

    Weiterlesen

  • Individualethik trifft auf Ordnungsethik: Podiumsdiskussion und Inaugurationsfeier

    10.10.2019

    Am 10. Oktober 2019 diskutierten Prof. Huber und Prof. Pies über Chancen und Grenzen der Individualethik und Ordnungsethik im Zuge der Inaugurationsfeier des Doktorandenkollegs.

    Weiterlesen

  • Purpose oder pure Pose?

    27.08.2019

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

    Mehr als 180 CEOs amerikanischer Konzerne haben ein gemeinsames „Purpose Statement“ abgegeben. Welchen Wert haben solche Absichtserklärungen?

    Weiterlesen

  • Vielfältiger Einblick in die Wirtschafts- und Führungsethik

    18.07.2019

    StipendiatInnen der Stiftung der Deutschen Wirtschaft besuchen das WZGE im Rahmen einer Akademiewoche.

    Weiterlesen

  • Zum ethischen Gebrauch von Radikalität

    25.06.2019

    Martin von Broock, Andreas Suchanek

     Der Begriff der „Radikalität“ hat Konjunktur. Er ist inzwischen nicht mehr nur jenen Gruppen vorbehalten, die jenseits von Recht und Ordnung Revolutionen anzetteln wollen, sondern etabliert sich zunehmend in der Mitte der Gesellschaft. Umso mehr stellt sich die Frage: In welchem Maße lässt sich Radikalität verantworten?

    Weiterlesen

  • Wer Vertrauen einfordert, muss Verantwortung organisieren

    19.06.2019

    Rund 80 TeilnehmerInnen aus Unternehmen, Stiftungen, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen waren der Einladung zum 2. WZGE-Dialog gefolgt.

    Weiterlesen

  • Können Akteure im Wettbewerb moralisch handeln?

    15.06.2019

    Prof. Karl Homann, Spiritus Rector des WZGE, stellte sich der Diskussion im Doktorandenkolleg.

     

    Weiterlesen

  • Warum es ungerecht und ineffizient ist, wenn wenige fast alles besitzen

    03.04.2019

    Prof. Neuhäuser macht sich gegenüber ERL DoktorandInnen für John Rawls Idee einer besitzenden Demokratie stark.

    Weiterlesen

  • Leuchttürme der Wissenschaft in Wittenberg

    21.01.2019

    Das WZGE stellt seine Arbeit und seinen wissenschaftlichen Ansatz der interessierten Öffentlichkeit im Zuge des ersten Tags der Wissenschaft vor.

    Weiterlesen

  • Das Zieldreieck guter Führung: Gewinn, Sinn, Nicht-Schädigung

    30.10.2018

    Ausgehend von Adam Smith skizziert Andreas Suchanek einen zeitgemäßen und alltagstauglichen Führungsansatz.

    Weiterlesen

  • Generation Y zwischen Erfolg und Ethik - Dialog in Berlin

    29.10.2018

    Über 90 Gäste folgten am 24. Oktober der Diskussion zwischen der Unternehmer-Legende Heinz Dürr, dem Flixbus-Gründer Daniel Krauss und der Autorin Katharina de Biasi im Telefónica Basecamp.

    Weiterlesen

  • Blockchain: Ethische Chancen und Risiken

    28.10.2018

    Prof. Claus Dierksmeier diskutierte mit DoktorandInnen des Kollegs „Ethik und gute Unternehmensführung“ über wirtschaftsethische Fragen von Blockchain Anwendungen.

    Weiterlesen

  • „Die Weltveränderer“: Generation Y zwischen Erfolg und Ethik

    09.10.2018

    Wir laden herzlich ein zur Diskusion am 24.10. um 18h in Berlin: Wie wichtig sind jungen UnternehmerInnen Moral und Ethik als Maximen unternehmerischen Handelns? Was können Generation Y und „alte Hasen“ voneinander lernen?

    Weiterlesen

  • Doktorandenkolleg wächst: Neue StipendiatInnen und Partner

    04.10.2018

    Am 4. Oktober 2018 feierte das WZGE sein zwanzigjähriges Bestehen, verabschiedete feierlich drei Doktorandinnen des Doktorandenkollegs und hieß den fünften Jahrgang des Kollegs willkommen.

    Weiterlesen

  • Der ethische Kompass für Führung im Alltag

    28.09.2018

    Das 7. Führungskolloquium startete mit einer Keynote der Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock

    Weiterlesen

  • Wirtschaftsethik für Lateinamerika

    21.09.2018

    Am 21. September waren 17 VertreterInnen von Unternehmen und Verbänden aus Mexiko, Kolumbien und Peru zu Gast am WZGE.

    Weiterlesen

  • Jetzt bewerben: 3. Herbstakademie Wirtschafts- und Unternehmensethik

    03.08.2018

    Vom 21. bis 25. Oktober 2018 findet am WZGE die 3. Herbstakademie Wirtschafts- und Unternehmensethik mit Schwerpunkt Digitalisierung statt.

    Weiterlesen

  • Kolumbianische G8 am WZGE

    11.07.2018

    Am 11. Juli 2018 besuchte eine Delegation von acht kolumbianischen Universitäten das WZGE

    Weiterlesen

  • CEOs, die neuen politischen Aktivisten?

    10.06.2018

    Prof. Laura Edinger-Schons diskutierte mit DoktorandInnen des Doktorandenkollegs über die politische Rolle von Unternehmen und deren CEOs.

    Weiterlesen

  • CfP Doktorandenworkshop

    04.06.2018

    Philipp Schreck, Ingo Pies und René Schmidpeter organisieren einen Doktorandenworkshop im Zuge der 8th International Conference on Sustainability & Responsibility.

    Weiterlesen

  • Dr. Bärbel Kofler diskutiert mit DoktorandInnen am WZGE

    20.04.2018

    Die Menschenrechtsbeauftrage der Bundesregierung präsentierte politische Ansatzpunkte für faires Wirtschaften

    Weiterlesen

  • Netzwerktreffen Führungsethik: Die Digitalisierung ethisch gestalten

    15.03.2018

    Bereits zum fünften Mal trafen sich am 01. und 02. März Alumni des Wittenberger Führungskolloquiums – diesmal bei der Allianz in Unterföhring.

    Weiterlesen

  • (Wie) Lassen sich Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit vereinbaren?

    27.02.2018

    In der 6. Akademie für Energie und Akzeptanz fanden Industrie und Umweltgruppen zum Kompromiss.

    Weiterlesen

  • Einladung zum Dialog „(Wie) Lassen sich Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit vereinbaren?“

    06.02.2018

    22. Februar 2018, 9.30h bis 12.45h, Hörsaalruine Charité. Anmeldung online bis 15. Februar 2018.

    Weiterlesen

  • 2. Wittenberger Herbstakademie: Gute Führung in ungewissen Zeiten

    13.12.2017

    Nachhaltige Unternehmensführung, Menschenrechte in Lieferketten und Digitalisierung standen im Mittelpunkt der Seminarwoche.

    Weiterlesen

  • „Für die Lösung der globalen Probleme brauchen wir eine gemeinsame Sprache“

    20.11.2017

    UN-Berater Prof. Jeffrey Sachs präsentiert auf der Konferenz „Freiheit-Ordnung-Führung“ seine Ideen für ein nachhaltiges Führungsverständnis.

    Weiterlesen

  • Erfolgreich und respektvoll Führen in der „VUKA“-Welt

    09.10.2017

    Digital Leadership, mobiles Arbeiten und effektive Compliance standen im Mittelpunkt des 6. Wittenberger Führungskolloquiums.

    Weiterlesen

  • Viertes Treffen im Netzwerk Führungsethik

    30.03.2017

    Bereits zum vierten Mal trafen sich am 23. und 24. März die Alumni des Wittenberger Führungskolloquiums – diesmal bei der BASF in Ludwigshafen.

    Weiterlesen

  • Gut führen heißt: gestalten statt anpassen!

    14.02.2017

    Prof. Andreas Suchanek, Dr. Martin von Broock

    „Die Zeit ist aus den Fugen geraten“ – das Zitat aus Shakespeares Hamlet erscheint aktuell wie nie. Denn es sind wahrlich keine einfachen Zeiten für Entscheidungsträger. Wer hätte etwa mit dem Brexit oder der Wahl Donald Trumps, mit der Zuspitzung der Flüchtlingskrise, dem Ausmaß des VW-Skandals oder dem plötzlichen Abgang manches Ministers oder Vorstands gerechnet? Und wer hätte noch vor kurzem darauf gewettet, dass ausgerechnet vom chinesischen Staatspräsidenten ein Plädoyer für freie Märkte zum Nutzen aller Menschen gehalten wird?

    Weiterlesen

  • Gute Führung in Zeiten schlechter Beispiele

    30.11.2016

    Prof. Andreas Suchanek, Dr. Martin von Broock

    Für Deutschland ist der 9. November in mehrfacher Hinsicht ein historisches Datum. So wurde an diesem Tag vor 27 Jahren eine Mauer niedergerissen, die nicht zur zwei Systeme, sondern auch Deutsche und Deutsche trennte. Nun haben die Bürger in den USA in der Nacht zum 9. November einen Mann zu ihrem künftigen Präsidenten gewählt, der mit dem Versprechen angetreten ist, eine neue Mauer zu errichten.

    Weiterlesen