Das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik
Im Herbst 1998 formulierten Bundesaußenminister a. D. Hans-Dietrich Genscher und UN-Botschafter a. D. Andrew Young die Grundidee des Wittenberg-Zentrums: Die ethischen Fragen der Weltgesellschaft des 21. Jahrhunderts - allen voran Hunger und Armut - sind mit ökonomischer Methode anzugehen. Ethische Orientierung ist dafür ebenso unverzichtbar wie wirtschafts- und gesellschaftspolitische Kompetenz. Die abendländisch-christliche Ethik-Tradition formuliert als Ideale die Würde und Freiheit jedes einzelnen sowie die Solidarität aller Menschen. Im Kern geht es um die Frage, wie diese moralischen Ideale unter den Bedingungen der modernen Gesellschaft verwirklicht werden können und welche Beiträge hiefür notwendig sind.
Inzwischen hat das Wittenberg-Zentrum Menschen aus über 50 Staaten der Erde zusammengebracht. In zahlreichen Seminaren, Dialogprozessen und dem Programm Building Global Cooperation wurden gesellschaftliche Probleme mit einem fundierten wirtschaftsethischen Ansatz bearbeitet.
Heute arbeitet das Zentrum auf drei Säulen:
- Die Stiftung Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik fördert die gemeinnützigen Aktivitäten des Zentrums. Strategie und Projekte der Stiftung werden von einem Kuratorium, aus namhaften Persönlichkeiten bestimmt.
- Mitglieder des Vereins Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik e.V. sind Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft, Kirchen und Gesellschaft sowie renommierte Unternehmen und Organisationen aus der Wirtschaft.
- In den Vereinigten Staaten vertritt und koordiniert die American Foundation for the Wittenberg Center for Global Ethics Inc. Anliegen und Projekte des Zentrums.
Mission Statement des Wittenberg-Zentrums
Hintergrund der "American Foundation for the Wittenberg Center of Global Ethics Inc."mehr
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