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Studierende der HHL Leipzig Graduate School of Management diskutieren Leitbild für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft

Zum Auftakt ihres Studiums an der HHL Leipzig Graduate School of Management haben sich am 18.03.2014 27 Studierende aus vier Nationen mit der Verantwortung von Unternehmen auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene befasst und eigene Positionen zum Thema präsentiert.

Die Veranstaltung fand statt unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Suchanek, Inhaber des Dr. Werner Jackstädt-Lehrstuhls für Wirtschafts- und Unternehmensethik an der HHL und Stiftungsvorstand des Wittenberg-Zentrums für Globale Ethik (WZGE).

Eingangs stellte Dr. Manuela Glass, Projektmanagerin am WZGE, das "Leitbild für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft" vor, eine vom WZGE moderierte Initiative, die bereits von 53 führenden deutschen Unternehmen und Verbänden unterstützt wird und alltagstaugliche Standards verantwortlichen unternehmerischen Handelns setzt. Im Anschluss präsentierten die Studierenden ihre Sicht auf das Leitbild und betonten u.a., dass es Unternehmen künftig noch besser gelingen muss, verantwortliches Wirtschaften auf allen Unternehmensebenen zu realisieren und dafür zu sorgen, dass letztlich jeder Mitarbeiter persönlich für das Leitbild einsteht. "Unternehmensverantwortung steht bei jungen Führungsnachwuchskräften in zunehmendem Maße auf der Agenda und beeinflusst verstärkt auch ihre Arbeitgeberwahl. Gleichermaßen zeichnet sich die Thematik im Kontext der Globalisierung durch eine wachsende Komplexität aus, was Unternehmen vor immer neue Herausforderungen stellt. Aus Sicht des WZGEs und der Leitbildinitiative ist es daher sehr begrüßenswert, dass die HHL den Studierenden hierzu praxisorientiert Kompetenzen vermittelt", resümierte Dr. Manuela Glass.

Mit Dr. Torsten Christen (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) diskutierten die Studierenden den in Deutschland und Europa vorherrschenden ordnungspolitischen Rahmen, insbesondere vor dem Hintergrund der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Gudula Kienemund (IdeenQuartier) stellte schließlich den V-Faktor vor, eine Initiative zum verantwortlichen Wirtschaften, die sich an den besonderen Bedingungen von klein- und mittelständischen Unternehmen im Wirtschaftsraum Mitteldeutschland orientiert. "CSR und ethische Fragen der Wirtschaft sind spätestens seit der letzten Bankenkrise ein wesentliches Thema für alle Lernenden in Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaften. Von der intellektuellen Leistungsfreude und der Offenheit des neuen Jahrgangs war ich sehr beeindruckt", sagte Gudula Kienemund.

Das WZGE wird auch in Zukunft eng mit der HHL kooperieren und die Impulse der Studierenden als potentielle künftige Führungskräfte in seine Arbeit einfließen lassen.