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Vertrauen ist der Anfang für Höchstleistung

Prof. Hemel stellt im Zuge eines Jour Fixe des Doktorandenkollegs das Führungsprogram des Weltethos-Instituts Tübingen (WEIT) vor.

Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Direktor des Weltethos-Instituts Tübingen (WEIT) und Vorsitzender des Bundes Katholischer Unternehmer, besuchte das Doktorandenkolleg „Ethik und gute Unternehmensführung“ am 29. Januar 2020 im Zuge eines Jour Fixe. In seinem Vortrag „Vertrauensbildung und zukunftsfähige Führung“ stellte er das WEIT, dessen Lernprogramm für Selbst- und Weltverantwortung und das Weltethos-Ambassador-Programm vor. Auch skizzierte er einige Ideen zum Thema werteorientierter Führung. So betonte er, wie wichtig hierfür menschenwürdiges Talentmanagement ist. Werteorientierte Führung und menschenwürdiges Talentmanagement wirkten sich auch positiv auf die Leistung aus. Den Anfang für Höchstleistungen bilde Vertrauen, so Hemel. Gelebte Wahrheit, zielgerichtete Kommunikation, stimmiges Auftreten und glaubwürdige Professionalität seien die vier goldenen Regeln für Vertrauen stiftende Führung. Außerdem müsse Führung Sinn vermitteln, was auch einen Prozess des Selbstlernens voraussetze. In der Diskussion mit den DoktorandInnen erläuterte Hemel, dass Lernen und Vertrauen nicht ohne Fehler auskomme und Fehler zu machen somit eine positive Bedeutung bekommen sollte. Auch unterschied er fünf unterschiedliche Arten von Vertrauen (unpersönliches Vertrauen, Grundvertrauen, systematisches Vertrauen, face-to-face Vertrauen und Vertrauen in Kompetenz). Abschließend hob er hervor, wie wichtig es für die Selbstentfaltung sei, die kognitiven, affektiven, kommunikativen und pragmatischen Aspekte des eigenen Lebens zu kennen. Man solle versuchen, alle Dimensionen zu beachten und diese vier Dimensionen gelte es auch in der Führung zu adressieren.

Gemeinsam wurde vereinbart, die bestehende Kooperation des Doktorandenkollegs „Ethik und gute Unternehmensführung“ mit dem WEIT auszubauen. Dafür werden gemeinsame Forschungskolloquien und Vernetzungen der Kursprogramme ins Auge gefasst.