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2. Wittenberger Herbstakademie: Gute Führung in ungewissen Zeiten

Nachhaltige Unternehmensführung, Menschenrechte in Lieferketten und Digitalisierung standen im Mittelpunkt der Seminarwoche.

 

Im Reformationsjahr stand die Wittenberger Herbstakademie unter dem Motto: Woran kann sich gute Führung in ungewissen Zeiten orientieren? 23 Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen aus diskutierten hierzu vom 16. bis 20. Oktober in der Lutherstadt. Dr. Wolfram Heger, Senior Compliance Manager bei der Daimler AG, stellte das Human Rights Respect System des Automobilkonzerns vor. Praxisnah konnten sich die Studierenden mit Menschenrechten in der Lieferkette außerdem in einer Case Study zu „Kinderarbeit in der Kakaoindustrie“ auseinandersetzen. Über die gesellschaftlichen Folgen einer zunehmend digitalisierten Industrie diskutierte Dr. Heinz Dürr, Unternehmer und ehemaliges Vorstandsmitglied von AEG und Deutscher Bahn, mit Katharina de Biasi, Stipendiatin des Doktorandenkollegs „Ethik und gute Unternehmensführung“. Und mit dem Planspiel TOPSIM-Corporate Social Responsibility Management erlebten die Studierenden realitätsnah die Herausforderungen nachhaltiger Unternehmensführung, indem sie die Geschäftsführung eines mittelständischen Spielzeugherstellers übernahmen.

Mit der Wittenberger Herbstakademie führt das WZGE die traditionsreiche „DNWE Herbstakademie“ weiter, die über 20 Jahre herausragende Studierende zum Thema Wirtschafts- und Unternehmensethik zusammengebracht hat. In diesem Jahr wurde die Akademie von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Heinz und Heide Dürr Stiftung finanziert.