Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung auf unserer Website zu geben. Durch das weitere Nutzen der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Vier neue Stipendiaten forschen zu Ethik und guter Unternehmensführung

Am 29. September wurde in einem feierlichen „Welcome Event“ die dritte Kohorte im Doktorandenkolleg begrüßt. Damit arbeiten nun 15 Nachwuchskräfte aus sechs Nationen im 2014 gestarteten Programm.

 


Zum Auftakt begrüßte Jochen Kirchner, Bürgermeister der Lutherstadt Wittenberg, die neuen Doktoranden und lud sie ein, an den Feiern zum Reformationsjubiläum in Wittenberg im nächsten Jahr teilzuhaben. Die Festrede hielt Prof. Bolko von Oetinger, Gründer der Boston Consulting Group in Deutschland und derzeit Honorarprofessor für Strategische Unternehmensführung an der WHU Otto Beisheim School of Management. Er thematisierte die „Ideologie der Digitalisierung“ und hinterfragte kritisch datenbasierte Geschäftsmodelle. Es folgte eine angeregte Diskussion. Für die Karl Schlecht Stiftung, den Förderer des Programms, richtete Dr. Philipp Bocks Geleitworte an Teilnehmer des Programms.
Die vier neuen Stipendiaten haben sich gegen 52 Bewerber durchgesetzt. Entscheidend war neben der wissenschaftlichen Qualifikation auch die Praxiserfahrung: So können die neuen Doktoranden nicht nur hervorragende Studienleistungen in Wirtschaftswissenschaften – jeweils mit Schwerpunkten in Philosophie oder Kulturwissenschaften an den Universitäten in Mannheim, St. Andrews, Passau, Lissabon, Mexiko und Südafrika – vorweisen. Sie blicken auch auf Praktika und Berufserfahrungen in renommierten Unternehmen und Organisationen zurück.

Entsprechend praxisnah sind auch die Forschungsarbeiten: Sie widmen sich den Themen transkulturelle Führung, der Legitimität von Anreizsteuerung („Nudging“) sowie der Förderung nachhaltiger Unternehmensführung in Schwellen- und Entwicklungsländern. Ein umfangreiches Programm wartet in den nächsten drei Jahren auf sie: Neben Seminaren und Kolloquien haben sie in zwei Praxisprojekten die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse mit den Erfahrungen aus der wirtschaftlichen Praxis abzugleichen. Diese Projekte werden in Kooperation mit den Partnern des Wittenberg-Zentrums für Globale Ethik und des Leadership Excellence Institute Zeppelin (LEIZ) durchgeführt, die das Doktorandenkolleg gemeinsam betreiben.

Das Doktorandenkolleg und die Dialogplattform „Ethik und gute Unternehmensführung“ ist ein Projekt des WZGE und des Leadership Excellence Instituts der Zeppelin Universität (LEIZ), das von der Karl Schlecht Stiftung maßgeblich gefördert wird. Ziel der Plattform und des Kollegs ist es, wissenschaftliche Forschung im Bereich der Wirtschafts- und Unternehmensethik konsequent mit den Erkenntnissen aus der Praxis guter Unternehmensführung zu verknüpfen.

Weitere Informationen unter www.ethicsinbusiness.eu.