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Jemenitische Delegation informiert sich am WZGE

Eine Gruppe von Regierungsvertretern, Wissenschaftlern und Wirtschaftsberatern aus dem Jemen war am 4. September zu Gast am WZGE.

Im Gespräch ging es insbesondere um die ethischen Grundlagen gelingender Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Für die Republik Jemen ist dieses Thema im voranschreitenden Entwicklungsprozess und beim Auf- und Ausbau von Institutionen von zentraler Bedeutung. Deshalb haben Politik, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam das Khobara Center for Development and Consulting Services gegründet. Der nationale Think Tank soll die Entwicklung des Landes mit Analysen und Empfehlungen unterstützen; zu diesem Zweck vernetzt er lokale und internationale Expertise. Dabei arbeitet das Center eng mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zusammen, die auch den Austausch mit dem WZGE eingeleitet hatte.

Interessiert waren die Teilnehmer, unter ihnen der stellvertretende Minister für Planung und internationale Kooperation, insbesondere am theoretischen Ansatz des WZGE. Denn gerade Deutschland werde mit seinem Modell der Sozialen Marktwirtschaft als vorbildlich in der Vereinbarung von Profitstreben und Solidarität wahrgenommen, wie Prof. Mohammed al -Maitami, Präsident des Khobara Centers, betonte. Gleichwohl besteht die Herausforderung, marktwirtschaftliche Funktionsmechanismen und gewachsene Kultur behutsam aneinander anzupassen. Hier konnte das WZGE bereits einige Erfahrungen im Zuge der Wirtschaftsgespräche zwischen Israel und Jordanien sammeln, die das Zentrum über sechs Jahre moderiert hat.

Am Ende des engagierten und erkenntnisreichen Austauschs haben WZGE und das Khobara Center vereinbart, Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit auszuloten. Hierfür wurden bereits erste Ideen entwickelt.