Akademie für
Energie und Akzeptanz

Mit Voranschreiten der Energiewende wird immer deutlicher:
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist das Vertrauen der Bürger in die Notwendigkeit, Machbarkeit und faire Gestaltung des Energieumbaus.

Denn letztlich lassen sich die oft weitreichenden und drängenden Entscheidungen nicht gegen breite Widerstände in der Gesellschaft durchsetzen. Allerdings gilt auch: Angesichts technischer und wirtschaftlicher Grenzen wird nicht in allen Einzelfragen ein Konsens möglich sein. Und für viele neu auftretende Konflikte existierende noch keine hinreichenden Regeln. Wie können unter diesen Bedingungen Dialoge zu tragfähigen Kompromissen beitragen, die das „Gemeinschaftswerk Energiewende“ voranbringen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Akademie für Energie und Akzeptanz, die das WZGE seit 2012 mit Förderung der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft und in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Energiemanagement und Nachhaltigkeit der Universität Leipzig durchführt: Studierende und Promovierende erarbeiten sich (wirtschafts-)ethische Grundlagen, treten in den Austausch mit Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen und untersuchen schließlich in einem simulierten Stakeholder-Dialog unter realen Bedingungen Möglichkeiten und Grenzen vertrauensbildender Dialoge.