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WZGE unterstützt Internationale Diplomatenausbildung des Auswärtigen Amtes

Zum 38. Internationalen Diplomatenlehrgang des Auswärtigen Amtes im Jahr 2014 mit Teilnehmern aus 21 Nationen hat das WZGE zwei Impulse beigesteuert:

Am 24. März gab Prof. Andreas Suchanek in Berlin eine Einführung in die Grundlagen und Herausforderungen globaler Ethik. Dabei ging es vor allem um die Frage, welche Rolle Vertrauensbildung in der internationalen Diplomatie spielt. Die Teilnehmer - unter anderem kamen sie aus China, den USA, Vietnam, Ägypten, Japan, Aserbaidschan und dem Iran - waren sich einig darin, dass gerade der interkulturelle Dialog über unterschiedliche Vorstellungen von Moral und Verantwortung wechselseitiges Lernen und Verständnis fördert.

Am 2. April wendete Dr. Martin von Broock den WZGE-Ansatz auf ein aktuelles Thema in Deutschland an: die Energiewende. Im Mittelpunkt standen dabei die ethischen Konflikte, die mit dem Energieumbau einhergehen und die öffentliche Debatte prägen; insbesondere die faire Verteilung von Erträgen und Lasten und die Rolle der Industrie. In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass die Staatenvertreter großes Vertrauen in die deutsche Energiewende setzen, zugleich aber Erwartungen auf Teilhabe an den Lernprozessen bestehen. So wurde diskutiert, mit welchen Anreizen Entwicklungs- und Schwellenländer zum Verzicht auf ineffiziente Energiequellen bewogen werden könnten, und wie der Technologietransfer fair gestaltet werden kann.

Mit den Impulsen in Berlin schließt das WZGE an die Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt im letzten Jahr an: Bereits im November 2013 hatte ein Alumni-Treffen im Rahmen der Internationalen Diplomatenausbildung in Wittenberg stattgefunden.