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Auswärtiges Amt mit chinesischen und afrikanischen Diplomaten zu Gast am WZGE

Im Rahmen der Internationalen Diplomatenausbildung des Auswärtigen Amtes hat das WZGE im Juni zwei Seminare für junge Diplomaten aus China und Afrika ausgerichtet.

Unter dem Leitthema "Ethische Herausforderungen im diplomatischen Dienst" ging es dabei insbesondere um die Bedeutung des Faktors Vertrauen in der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit. Darüber hinaus wurden die ethischen Spannungsfelder zwischen professioneller Loyalität und persönlichen Wertvorstellungen im Leben eines Diplomaten diskutiert.

 Am 4. Juni informierten sich zehn Diplomaten aus der Volksrepublik China im Rahmen des "Executive Seminar for Diplomats from China" über den Ansatz und die Aktivitäten des WZGE. Die Delegation wurde begleitet von Programmdirektor Dr. Albrecht von der Heyden, zuletzt Generalkonsul in Shanghai.

Bereits zum zweiten Mal in Folge unterstützte das WZGE am 8. Juni das Weiterbildungsprogramm für afrikanische Diplomaten. Die Teilnehmer des "9th Executive Seminar for Diplomats from Africa" kamen aus 16 Staaten und wurden erneut begleitet von Karl Flittner, Programmdirektor und ehemaliger Botschafter in Bamako (Mali).

Seit Beginn der Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt im Jahr 2012 war das WZGE an insgesamt zehn Seminaren der Internationalen Diplomatenausbildung beteiligt. Zuletzt nahmen am 2. März Teilnehmer des "39. Internationalen Diplomatenlehrgangs" aus 18 Staaten an einem Kurs in der Lutherstadt teil. Für das WZGE liefert der Austausch mit den Staatenrepräsentanten wertvolle Impulse für die Arbeit an den Prinzipien globaler Ethik und deren Umsetzung.

Mit der Internationalen Diplomatenausbildung bietet das Auswärtige Amt seit 1992 jungen Diplomaten aus aller Welt ein professionelles Förderprogramm. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in themen- oder regionalspezifischen mehrwöchigen Seminaren die Gelegenheit, sich mit den Grundzügen der deutschen Außenpolitik vertraut zu machen. Gleichzeitig werden Kompetenzen für das globale Miteinander vermittelt. Das Programm zielt darauf ab, Außenpolitik als Chance gemeinsamen Gestaltens zu begreifen und die Grundlage für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in globalen Fragen zu legen.