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Auftaktseminar der Internationalen Diplomatenausbildung am WZGE

Junge Diplomaten aus Lateinamerika und der Karibik waren am 18. September zu Gast am WZGE.

Im Rahmen des "10th Programme for International Diplomats in Berlin from Latin America and the Caribbean" der Internationalen Diplomatenausbildung des Auswärtigen Amtes besuchten sie ein Seminar zum Thema "Ethische Herausforderungen im diplomatischen Dienst".

Dabei ging es insbesondere um die Bedeutung des Faktors Vertrauen im diplomatischen Alltag wie auch um Möglichkeiten und Grenzen der Förderung von Vertrauen im Spannungsfeld von interstaatlichen Interessenkonflikten, formalen Vorgaben und Sachzwängen im Amt und persönlichen Überzeugungen und Wertvorstellungen. Ausgehend vom wissenschaftlich fundierten Ansatz des WZGE diskutierten die Teilnehmer Beispiele und Erfahrungen aus der eigenen Praxis. Der Besuch in der Lutherstadt bildete für die in Berlin stationierten Diplomaten den Auftakt eines mehrwöchigen Programms, das Seminare und Exkursionen zu europäischen Institutionen und internationalen Organisationen umfasst.

Seit Beginn der Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt im Jahr 2012 war das WZGE an insgesamt zehn Seminaren der Internationalen Diplomatenausbildung beteiligt. Zuletzt nahmen im Juni Teilnehmer des "9th Executive Seminar for Diplomats from Africa" aus 16 Staaten an einem Kurs in der Lutherstadt teil. Für das WZGE liefert der Austausch mit den Staatenrepräsentanten wertvolle Impulse für die Arbeit an den Prinzipien globaler Ethik und deren Umsetzung.

Mit der Internationalen Diplomatenausbildung bietet das Auswärtige Amt seit 1992 jungen Diplomaten aus aller Welt ein professionelles Förderprogramm. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in themen- oder regionalspezifischen mehrwöchigen Seminaren die Gelegenheit, sich mit den Grundzügen der deutschen Außenpolitik vertraut zu machen. Gleichzeitig werden Kompetenzen für das globale Miteinander vermittelt. Das Programm zielt darauf ab, Außenpolitik als Chance gemeinsamen Gestaltens zu begreifen und die Grundlage für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in globalen Fragen zu legen.