Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung auf unserer Website zu geben. Durch das weitere Nutzen der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

4. Wittenberger Führungskolloquium: Verantwortliches Management im Unternehmensalltag

Wie können Führungskräfte im Lichte von Wettbewerbs- und Zeitdruck, Knappheit und kulturellen Unterschieden verantwortlich handeln? Gibt es einen "ethischen Kompass" für verantwortliche Führung im Alltag?

Gibt es einen "ethischen Kompass" für verantwortliche Führung im Alltag? Und welche Rückschlüsse lassen aktuelle Unternehmensskandale für die Bedeutung von Ethik in der Praxis zu? Mit diesen Fragen haben sich Entscheider aus 15 Unternehmen im nunmehr 4. Wittenberger Führungskolloquium auseinandergesetzt, das vom 7.- 9. Oktober 2015 am WZGE standfand.

Die Ausgangspunkte lieferten im ersten Abschnitt des Kolloquiums das von Dr. Martin von Broock eingeführte "Leitbild für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft" sowie die von Prof. Andreas Suchanek (WZGE/HHL Leipzig Graduate School of Management) und Prof. Philipp Schreck (WZGE/ MLU Halle-Wittenberg) präsentierten Ansätze aus der Wissenschaft.

Im zweiten Abschnitt ging es dann darum, die vermittelten Konzepte im Dialog anzuwenden: Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff gewährte in seinem Abendvortrag einen authentischen Einblick in die Herausforderungen verantwortlicher Führung im politischen Alltag. Weitere Impulse folgten von Anna-Maija Mertens (Geschäftsführerin Transparency International Deutschland), Mario Junglas (ehem. Leiter Caritas), Dr. Klaus Wittmann (ehem. Brigadegeneral der Bundewehr/Senior Fellow am Aspen Institute), sowie Prof. Christian Strenger (Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex / HHL Leipzig Graduate School of Management). Anschließend diskutierten die Experten mit den Teilnehmern ihre Erwartungen an verantwortliches Wirtschaften in Arbeitsgruppen.

Im dritten Abschnitt bearbeiteten die Manager eine konkrete Fragestellung aus der Unternehmenspraxis. In der folgenden Diskussion wurden schließlich die Prämissen eines "ethischen Kompasses" für Führung im Alltag herausgearbeitet.

Ziel des Wittenberger Führungskolloquiums ist es, einen Reflexionsraum abseits des Tagesgeschäfts zu schaffen, tiefergehende Dialoge zu ermöglichen und so wechselseitiges Lernen zu fördern. Dieses Angebot wurde von den Teilnehmern dankbar angenommen, wie die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigen. Die Gespräche werden nun im Alumninetzwerk des Wittenberger Führungskolloquiums fortgesetzt.