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Ausschreibung verlängert: 7. Akademie für Energie & Akzeptanz

Das Thema "Globale Ziele, lokale Auswirkungen: Wie lässt sich die Energiewende sozial nachhaltig gestalten?" diskutieren 20 Studierende und Promovierende vom 24. Februar bis 1. März 2019 in Wittenberg.

AUFGRUND ZAHLREICHER NACHFRAGEN WIRD DIE AUSSCHREIBUNG BIS ZUM 30. NOVEMBER 2018 VERLÄNGERT.

Die Akademie
Ein zentraler Erfolgsfaktor für die Energiewende ist das Vertrauen der Menschen in die Notwendigkeit, Machbarkeit und faire Gestaltung eines neuen Energiesystems. Denn die drängenden Entscheidungen lassen sich nicht gegen breite Widerstände in der Gesellschaft durchsetzen. Angesichts technischer und wirtschaftlicher Grenzen wird zugleich deutlich, dass nicht in allen Fragen ein Konsens möglich ist. Wie lässt sich das „Gemeinschaftswerk Energiewende“ mithilfe guter Dialoge voranbringen?

Diese Frage steht im Mittelpunkt der Akademie für Energie & Akzeptanz, die das WZGE seit 2012 in Kooperation mit der Professur für Energiemanagement und Nachhaltigkeit der Universität Leipzig und mit Förderung der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft durchführt. Studierende und Promovierende erarbeiten sich (wirtschafts-)ethische Gestaltungskompetenzen, diskutieren mit ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, untersuchen in einem simulierten Stakeholder-Dialog unter realen Bedingungen Möglichkeiten und Grenzen vertrauensbildender Diskurse und leiten daraus Prämissen für gelingende Dialoge ab.

Das Thema 2019
Was haben bezahlbares Wohnen, regionaler Strukturwandel und Partizipationskultur mit der Energiewende zu tun? Sie sind Gegenstand von Diskussionen rund um die faire Ausgestaltung des Energieversorgungssystems der Zukunft. Und rücken – da sie den Alltag der Menschen immer stärker beeinflussen – zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Dabei bergen sie einige Sprengkraft, denn: Wird die Energiewende von der großen Mehrheit der Bevölkerung auch nach wie vor befürwortet, so mehren sich doch die Stimmen, die eine verteilungspolitische Schieflage konstatieren und dadurch das Gelingen des „Gemeinschaftswerks Energiewende“ bedroht sehen.

Wie beeinflusst die Energiewende den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft? Diese Frage war bislang weder Schwerpunkt der politischen noch der wissenschaftlichen Betrachtungen. Dabei besteht seit Langem Konsens: Nachhaltigkeit hat nicht nur eine ökonomische und eine ökologische, sondern auch eine soziale Dimension. Daher gilt es, auch über die gesellschaftlichen Wirkungen der Energiewende Bescheid zu wissen. Das „Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Energiewende“ schließt diese Lücke mittels einer breit angelegten Studie. Deren zweite Auflage wird Ende 2018 vorgestellt und gibt der 7. Akademie für Energie & Akzeptanz die empirische Basis.

In der sozialen Wirklichkeit offenbart der leidenschaftlich geführte Diskurs ethische Dilemmata und bisweilen nicht-intendierte Folgen. Einerseits haben Energiewende und Klimaschutz einen großen Stellenwert, andererseits halten sich individuelle Beiträge oftmals in Grenzen bzw. wird mehr Einsatz der „Anderen“ und mehr Gerechtigkeit gefordert. Doch: Wer soll wem Gerechtigkeit gewähren bzw. garantieren und auf welcher Grundlage? Und welche Rolle spielen Dialog und Kompromiss?

Bewerbung
Die Akademie richtet sich an Studierende und Promovierende unterschiedlichster Disziplinen mit einem grundlegenden Interesse am Energiesystem der Zukunft. Studierende sollen sich im Masterstudium befinden. Bei besonderer Eignung können auch Bachelorstudierende berücksichtigt werden. Insgesamt werden 20 Plätze zur Verfügung gestellt.

Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung werden in vollem Umfang übernommen. Zusätzlich wird pro TeilnehmerIn ein Reisekostenzuschuss bis zu 150 € gewährt. Die Teilnehmenden erhalten nach Abschluss der Akademie ein Zertifikat.

Bewerbungen können bis zum 30. November 2018 hier eingereicht werden.

Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Sabine Wellnitz.
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Tel: 03491 / 50 79 110