Drei Tage interdisziplinärer Austausch und spannende Diskussionen in der historischen Altstadt von Wittenberg – 19 Studierende diskutierten vom 23.-25. März zum Thema digitale Souveränität und Ethik.
Wie können wir im KI-Zeitalter selbstbestimmt handeln – als Individuen, Unternehmen und Gesellschaft? Darüber diskutieren in dieser Woche 19 interdisziplinäre Studierende aus ganz Deutschland in Wittenberg. Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis gehen wir der Frage nach, wie digitale Transformation Wirtschaft und Gesellschaft verändert – und wie sich digitale Souveränität, unternehmerische Verantwortung und ethisches Handeln im globalen Wettbewerb zusammendenken lassen.
Das vielseitige Programm bot unterschiedliche Perspektiven: von grundlegenden Fragen digitaler Souveränität und der Rolle von Ethik über konkrete Herausforderungen unternehmerischer Verantwortung bis hin zu rechtlichen Strategien und praxisnahen Einblicken aus Verwaltung und Wirtschaft. Auch die Bedeutung von Open Source als Schlüssel für mehr digitale Unabhängigkeit stand im Fokus der Diskussionen.
Zu den Referent*innen zählten Esther Görnemann (Weizenbaum Institute), Prof. Andreas Suchanek (HHL Leipzig Graduate School of Management), Simon Merz (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Dr. Alexander Nossmann (Boston Consulting Group), Christoph Schranz (Universität Innsbruck), Tina Siegfried (Dataport AöR), Dr. Daniel Gerber (Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e. V.) sowie Martin von Broock und Gonzalo Conti. In interaktiven Formaten, darunter Impulsvorträgen, Gruppenarbeiten, einem Speed-Networking-Format sowie eine simulierte Multi-Stakeholder-Verhandlung, wurden die verschiedenen Dimensionen und Akteure digitaler Souveränität und Ethik greifbar und erfahrbar gemacht.
Neben den inhaltlichen Programmpunkten bot die Akademie auch Raum für persönlichen Austausch und gemeinschaftliche Erlebnisse: Eine Stadtführung durch die historische Altstadt sowie gemeinsame Mittag- und Abendessen in der Lutherstadt rundeten das Programm ab und stärkten den Dialog unter den Teilnehmenden.
Ein herzlicher Dank gilt der Heinz und Heide Dürr Stiftung für die großzügige Förderung sowie allen Referent*innen und Teilnehmenden für den intensiven, inspirierenden Austausch.