Zehn Jahre WZGE-Doktorandenkolleg: Graduierungsfeier und Ausbau der Doktorandenförderung

Mit Verabschiedung der letzten Doktorand*innen am 15. Januar richten wir mit der Doctoral Academy "Business and Leadership Ethics" den Blick in die Zukunft.

Mit der Abschlussfeier am 15. Januar 2026 haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die letzten Doktorandinnen und Doktoranden des Programms „Ethics and Responsible Leadership in Business (ERL)” wurden feierlich verabschiedet. Geehrt wurden die Leistungen von Manon Filler, Vittorio Cerulli, Artur Klingbeil, Simon Merz, Christin Philipp und Dennis Hüper – zugleich stand der Blick nach vorn im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung wurde durch Grußworte von Dr. Jonathan Keir (Karl Schlecht Stiftung) und Dr. Martin von Broock (WZGE) eröffnet. In einer anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Westliche Werte unter Druck – was können Wirtschafts- und Führungsethik in Zukunft noch leisten?“ diskutierten Prof. Dr. Andreas Suchanek, Prof. Dr. Markus Beckmann, Prof. Dr. Ingo Pies und Prof. Dr. Philipp Schreck aktuelle Herausforderungen und Perspektiven für Wirtschaftsethik.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich das ERL-Programm zu einer international vernetzten Plattform für Forschung und Austausch entwickelt. Insgesamt nahmen 42 Doktorandinnen und Doktoranden aus 14 Ländern teil und realisierten 31 Praxisprojekte mit Partnern wie Mercedes-Benz AG, PricewaterhouseCoopers, der E.ON Stiftung, VAUDE und Volkswagen. Darüber hinaus bereicherten über 100 externe Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft das Programm.

Aufbauend auf dieser erfolgreichen Zusammenarbeit wurde das ERL-Programm nun zur Doktorandenakademie „Business and Leadership Ethics“ weiterentwickelt. Auch künftig fördert sie den wissenschaftlichen Nachwuchs, stärkt internationale Netzwerke und erweitert die Wirkung des WZGE im Bereich der Wirtschafts- und Führungsethik.

Nähere Informationen zum Programm hier: About Doctoral Academy

Unser besonderer Dank gilt den wissenschaftlichen Betreuerinnen und Betreuern, die das Programm über viele Jahre geprägt und begleitet haben – insbesondere Prof. Dr. Philipp Schreck, Prof. Dr. Andreas Suchanek, Prof. Dr. Markus Beckmann, Prof. Dr. Ingo Pies, Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons, Prof. Dr. Josef Wieland und Prof. Dr. Lisa Schmalzried – sowie der Karl Schlecht Stiftung für ihre langjährige Unterstützung.

 Dies ist kein Abschied, sondern ein „Auf Wiedersehen“ – in der Wissenschaft, in der Praxis und darüber hinaus.