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"Building Global Cooperation": Wittenberg-Zentrum bereitet Dialog- und Arbeitsprozess für eine gemeinsame Weltordnung vor

14.12.2001

Die Menschheit unserer Zeit steht vor großen Herausforderungen, die sich aus dem Prozess der Globalisierung, dem Zusammenwachsen der einen Welt und ihrer damit verbundenen Verletzbarkeit ergeben. Nach den schrecklichen Anschlägen vom 11. September müssen nicht nur sicherheitspolitische Maßnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität, sondern langfristige Strategien zur Überwindung der großen globalen Probleme ergriffen werden. Es sind baldige konkrete Schritte erforderlich, um Armut, Ausbeutung und Hoffnungslosigkeit zu überwinden.

Allen Menschen dieser Erde muss eine absehbare Perspektive eröffnet werden, ein Leben nach ihren eigenen Werten und Vorstellungen in Frieden und Wohlstand führen zu können. Dazu ist eine weltweite Verständigung über ethische Kernprinzipien und gemeinsame Regeln des Zusammenlebens notwendig. Von Wittenberg aus wird dazu ein Dialog- und Arbeitsprozess angestoßen, in dem Beiträge, Kriterien und Umsetzungsbedingungen für eine gemeinsame Weltordnung und einen Welt-Gesellschaftsvertrag entwickelt werden. Dieser Prozess soll unter Beteiligung von Politik, Wirtschaft, Kunst/Kultur, Zivilgesellschaft und Religionen aus den verschiedenen Kulturkreisen im kommenden Jahr starten.

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