Stiftungslehrstühle

Bei den folgenden Stiftungslehrstühlen war das Wittenberg-Zentrum an der Einwerbung der Fördermittel beteiligt. Die Lehrstühle unterstützen die Arbeit des Zentrums mit ihrer wissenschaftlichen Expertise.

Friede Springer Stiftungslehrstuhl für Unternehmensethik  und Controlling an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) richtet am Wirtschaftswissenschaftlichen Bereich eine Stiftungsprofessur für "Unternehmensethik und Controlling" ein. Finanziert wird die Professur von der Friede Springer Stiftung; Kooperationspartner ist das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik (WZGE).

Ausgangspunkt der Kooperation ist die geteilte Überzeugung, dass Unternehmensethik gerade im globalen Kontext immer wichtiger wird. Denn bei gesellschaftlichen Herausforderungen, etwa dem sozialen Zusammenhalt, dem demographischen Wandel oder der Klimaerwärmung, stellt sich immer wieder die Frage: Welche Verantwortung tragen die Unternehmen, welche Beiträge können berechtigterweise erwartet werden? Gemeinsames Anliegen ist die Arbeit an solchen Antworten, die sowohl wissenschaftlich fundiert als auch anschlussfähig an die Unternehmenspraxis sind.

Die feierliche Vertragsunterzeichnung fand am 5. Febr. 2013 im Beisein von Frau Springer in Halle statt. Hier finden sich weitere Informationen.

Vattenfall Europe Stiftungsprofessur für Energiemanagement und Nachhaltigkeit an der Universität Leipzig
An der Universität Leipzig hat die Vattenfall Europe AG in Zusammenarbeit mit dem Stifterverband und dem Wittenberg-Zentrum einen Lehrstuhl für Energiemanagement und Nachhaltigkeit gestiftet. Die Professur ist auf die integrative und gleichberechtigte Analyse der ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte einer nachhaltigen Energieversorgung ausgerichtet. Gemeinsam mit dem Wittenberg- Zentrum und seinen Energiepartnern soll der Aufbau eines über die Region hinauswirkenden "Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeitsforschung" gefördert werden.

Seit September 2008 ist Prof. Dr. Thomas Bruckner Inhaber des Stiftungslehrstuhls. Er war zuvor an der Universität Würzburg, am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und an der Technischen Universität Berlin tätig. Dort war er u.a. Leiter der Forschungsgruppe Energiesystemoptimierung und Klimaschutz sowie eines Projekts zur integrierten Modellierung globaler Klimaschutzstrategien.

Die Meldung zur Antrittsvorlesung finden Sie hier.

DOW-Stiftungsprofessur für Nachhaltigkeit und Globale Ethik an der HHL - Handelshochschule Leipzig
An der HHL - Handelshochschule Leipzig hat DOW Chemical für fünf Jahre eine Professur für Nachhaltigkeit und Globale Ethik gestiftet. Die Handelshochschule Leipzig (HHL) ist Deutschlands älteste betriebswirtschaftliche Hochschule und zählt heute zu den führenden Business Schools. Innerhalb der Ausbildung von verantwortungsbewussten Führungspersönlichkeiten spielt neben der Internationalität die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis eine herausragende Rolle.

Prof. Dr. Andreas Suchanek, Vorstand und wissenschaftlicher Leiter des Wittenberg-Zentrums, hatte von 2004 bis 2009 die Stiftungsprofessur für Nachhaltigkeit und Globale Ethik inne. Seit 1. September 2009 ist er Inhaber des Dr. Werner Jackstädt-Stiftungslehrstuhls für Wirtschatfts- und Unternehmensethik.


Stiftungslehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Auf Initiative des WZGE hat die Dieter-Schwarz-Stiftung eine fünfjährige Anschub-Finanzierung für einen Stiftungslehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bereit gestellt. Dieser wurde über den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zum 500jährigen Bestehen der Universität im Jahre 2002 besetzt und ist 2007 in einen  regulären Lehrstuhl der Universität überführt worden.

Inhaber des Lehrstuhls ist Prof. Dr. Ingo Pies. Er ist Mitglied des Wittenberg-Zentrums und war von 2003 bis 2005 dessen Vorstand und wissenschaftlicher Direktor. Der Lehrstuhl für Wirtschaftsethik arbeitet mit dem Ansatzder Ordonomik, der institutionellen Rahmenbedingungen einen systematischen Stellenwert für die Implementierung moralischer Anliegen zuweist.

 

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