Werner Wenning
(geb. 1946) absolvierte seine Berufsausbildung zum Industriekaufmann bei Bayer. Schon bald nach der Ausbildung entsandte ihn das Unternehmen in die peruanische Hauptstadt Lima, um in der neu gegründeten Bayer Industrial S.A. das Finanzwesen aufzubauen. Nach fünfeinhalb Jahren in den Anden ging Wenning zurück nach Leverkusen - in die Revision. 1978 kehrte er nach Peru als Geschäftsführer zurück. 1983 wurde Werner Wenning in Leverkusen die Stabsleitung im damaligen Sektor Gesundheit übertragen, ehe er im Geschäftsbereich Kunststoffe unter anderem die weltweite Verantwortung für den gesamten Vertrieb dieses Geschäftsbereichs erhielt. 1991 wechselte er zur Treuhandanstalt in Berlin, um am wirtschaftlichen Aufbau im Osten mitzuwirken. 1992 wurde Wenning in Spanien mit der Leitung der größten Bayer-Gesellschaft und der Funktion des Landessprechers beauftragt. Vier Jahre später kehrte er als Leiter des Bereiches Konzernplanung und Controlling nach Leverkusen zurück, bevor er 1997 in den Vorstand berufen wurde - als Finanzchef und Sprecher für die Regionen Lateinamerika, Afrika und Nahost. Von April 2002 bis September 2010 war Wenning Vorstandsvorsitzender der Bayer AG.
Werner Wenning ist Mitglied in folgenden Aufsichtsräten: HDI V.a.G. und Talanx AG, beide Hannover, Deutsche Bank AG, Frankfurt, und E.ON AG, Düsseldorf. Darüber hinaus ist er Mitglied im Gesellschafterausschuss der Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf. Des Weiteren gehört er als Vize-Präsident dem Führungsgremium des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Frankfurt, an - von September 2005 bis September 2007 war er VCI-Präsident. Zudem war er Vize-Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Berlin. Im Dezember 2010 wurde Wenning in den Gesellschafterausschuss der Bayer 04 Fußball GmbH berufen, wo er den Vorsitz im Aufsichtsgremium des Fußball-Bundesligisten übernahm.


