Wittenberg Dialogue Forum 2007 "Fostering Entrepreneurial Spirit - the Role of African Diplomats"

Am 26. und 27. September 2007 trafen sich Botschafter und Diplomaten aus 12 afrikanischen Staaten mit jungen Nachwuchskräften am Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik. Das Forum diente dem Gedankenaustausch über aktuelle Entwicklungen in Afrika und die vermittelnde Rolle der Diplomaten. Der Beitrag globaler Ethik bei der Entwicklung des Kontinents und der Ansatz des Wittenberg-Zentrums wurden intensiv diskutiert.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Programms "Building Global Cooperation - New Alliances with Africa" statt. Unter den Teilnehmern waren die in Berlin akkreditierten Botschafter aus Algerien, Äthiopien, Botswana, Malawi, Marokko, Mosambik, Namibia und Südafrika sowie aus den Inselstaaten Madagaskar und Mauritius. Zudem waren Diplomaten im Ministerrang aus Nigeria und Rwanda zugegen. Junge Nachwuchskräfte kamen aus den genannten Staaten sowie aus Togo und Kamerun. Des Weiteren nahmen Vertreter aus internationalen Organisationen, Wirtschaft und Wissenschaft teil, unter anderem von der OECD und der Daimler AG.
 
"Der wissenschaftliche Ansatz des Wittenberg-Zentrums hat großes Potenzial, unsere vielfältigen Probleme der Praxis zu analysieren und neu zu strukturieren." sagte Botschafter Carlos dos Santos aus Mosambik. Tumenta F. Kennedy fügte hinzu: "Entscheidend für die Entwicklung Afrikas sind die Ideen und Vorstellungen in den Köpfen der Menschen. Es geht weniger um Geld, als vielmehr um Partnerschaft, gegenseitigen Respekt und die gemeinsame Verantwortung bei der Suche nach Problemlösungen."

Zum Abschluss verabschiedeten die Botschafter eine Deklaration. Darin betonten sie ihre besondere Verbundenheit mit den jungen, gut ausgebildeten Nachwuchskräften, die sie als entscheidende Kräfte für eine prosperierende Zukunft Afrikas sehen. Außerdem sprachen sich die Teilnehmer für eine langfristige inhaltliche Zusammenarbeit mit dem Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik aus. So wurde ein Folgeprozess in Wittenberg und Afrika verabredet, bei dem unter anderem die Themen afrikanische Kultur und traditionelle Werte, der Aufbau von Institutionen, die Frage des Schuldennachlasses sowie Migration und die Rolle der afrikanischen Diaspora behandelt werden sollen.

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Andrew Young

"What I see is the coming together of religion, of movements, of politics, and of business with no one having all of the troubles or all of the answers. But in a dialogue, we might realize that all our insights are relative to the insight of others."

Andrew Young
Gründer des Wittenberg-Zentrums



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