Hans-Dietrich Genscher

Dietmar Kokott

(geb. 1927) wurde nach seinem Studium der Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft in Halle und Leipzig und den beiden juristischen Staatsprüfungen 1954 als Rechtsanwalt in Bremen zugelassen, seit 1998 Berlin. Von 1965 bis 1998 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. 1969 wurde er als Bundesminister des Innern in die Bundesregierung berufen, von 1974 bis 1992 war er Deutscher Außenminister und Vizekanzler. In diesen Funktionen trug er wesentlich zum Fall der Mauer, zur Überwindung der deutschen Teilung und des Ost-West-Konflikts bei.

Hans-Dietrich Genscher war von 1974 bis 1985 Bundesvorsitzender der FDP, 1992 wurde er zu deren Ehrenvorsitzenden ernannt. Von 2001 bis 2003 war er zudem Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Gemeinsam mit US-Botschafter a.D. Andrew Young war Hans-Dietrich Genscher Initiator, Gründungsvorsitzender und langjähriger Präsident des Wittenberg-Zentrums für Globale Ethik, er ist heute Ehren-Präsident des Vereins.

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