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Vattenfall Europe stiftet Lehrstuhl für Energiemanagement und Nachhaltigkeit   02.02.2006  
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Auf Initiative des Wittenberg-Zentrums richtet der Energiekonzern Vattenfall Europe AG einen Stiftungslehrstuhl für "Energiemanagement und Nachhaltigkeit" an der Universität Leipzig ein. Eingebettet ist diese Professur in den Aufbau und Ausbau eines Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeitsforschung in der Region Mitteldeutschland, das am WZGE angesiedelt ist. Hierbei engagieren sich verschiedene Partner der Wirtschaft und Wissenschaft aus der Region für Fragen der Nachhaltigkeit. So hat bereits der Chemiekonzern DOW Chemical zwei Hochschul-Professuren für "Nachhaltigkeit und Globale Ethik" sowie "Nachhaltigkeit und Globale Politik" an der HHL - Handelshochschule Leipzig und am WZGE gestiftet.

Der Vattenfall Europe Stiftungslehrstuhl soll der Bereich Energie und Nachhaltigkeit insbesondere ökologische, ökonomische und soziale Aspekte einschließlich moralischer Dimensionen gleichberechtigt berücksichtigen. Eine solch innovativ ausgerichtete Professur wird sich von anderenorts bestehenden Lehrstühlen für Energiewirtschaft oder Energietechnik deutlich abheben. Damit wird die an der Universität Leipzig bereits vorhandene Kompetenz für Nachhaltigkeit um das essentielle Feld der Energie ergänzt und die Einrichtung zukunftsweisender Nachhaltigkeitsstudiengänge ermöglicht. Es ist erklärtes Ziel, mit dem Vattenfall Europe-Stiftungslehrstuhl für Energiemanagement und Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre einen Beitrag zur Zukunftsorientierung der Region Mitteldeutschland zu leisten und durch internationale Ausrichtung auch attraktiv für Unternehmen und Studierende aus anderen Ländern der Welt, nicht zuletzt aus Mittel- und Osteuropa, zu werden.

Die feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Universität Leipzig, der Vattenfall Europe AG, dem Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik e.V. und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erfolgte am 2. Febr. 2006 im Beisein des Sächsischen Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit Thomas Jurk.